VG-Wort Pixel

1. Bundesliga Mönchengladbach besiegt Kaiserslautern mit 2 -1


Zwei frühe Tore brachten Gladbach beim FCK schnell auf die Siegerstraße. Nach dem Anschluss drängte Lautern noch auf den Ausgleich, war aber zu harmlos. Kaiserslautern bleibt so zum zwölften Mal in Folge ohne Sieg.

Viel Zauber und am Ende das große Zittern: Mit dem 2:1 (2:0)-Sieg beim 1. FC Kaiserslautern mischt Borussia Mönchengladbach weiter im Titelkampf mit. Die Mannschaft von Trainer Lucien Favre führte vor 45.661 Zuschauern im Fritz-Walter-Stadion durch sehenswerte Tore von Patrick Herrmann (10.) und Juan Arango (14.), musste aber nach dem Anschlusstreffer durch Leon Jessen (63.) noch um den Erfolg bangen.

Die Borussia ist nun seit sechs Spielen ungeschlagen und feierte den ersten Sieg auf dem Betzenberg seit dem 19. August 1995 (3:1). Lautern machte das Dutzend Begegnungen ohne Dreier voll und steckt weiterhin tief im Abstiegskampf. Die Pfälzer bleiben mit nur 16 Saisontoren nach 22 Spielen auch die angriffsschwächste Mannschaft und taten sich gegen die stärkste Abwehr der Liga enorm schwer.

Ohne den erkrankten Mike Hanke, aber mit Marco Reus, der zuletzt unter Adduktorenbeschwerden litt und im Angriff von Igor de Camargo unterstützt wurde, starteten die Gäste von Anfang an ihre gefährlichen Gegenstöße. Arangos erster Warnschuss strich noch knapp über die Latte. Auf Zuspiel von de Camargo schob Herrmann dann den Ball zum 1:0 vorbei an Torhüter Kevin Trapp.

Arangos Traumtor

FCK-Coach Marco Kurz hatte sein Team gleich auf fünf Positionen verändert, unter anderem spielten Rodnei und Jan Simunek in der Innenverteidigung. Das Duo verlor aber nach einer knappen Viertelstunde erneut die Orientierung: Bei einem sehenswerten Konter spielte Reus Arango frei und der Venezolaner schlenzte den Ball mit dem Außenrist zum 2:0 ins Netz.

So hatte sich Christian Tiffert seinen 30. Geburtstag nicht vorgestellt. Der Lauterer Kapitän bemühte sich, Linie ins Spiel der Roten Teufel zu bringen, doch die Neuzugänge Sandro Wagner und Jakub Swierczok im Sturm bekamen gegen die von Dante organisierte Borussia-Abwehr kaum einen Stich. Ein Freistoß von Pierre de Wit an die Latte (12.) war lange die einzige Chance des Tabellen-16.

Jessen mit dem Anschluss

Torschütze Herrmann musste nach 38 Minuten mit einer Schulterverletzung vom Platz getragen werden, doch die Gladbacher ließen sich nicht irritieren und behielten souverän ihre Linie bei. So schwer die Lauterer sich jeden Meter nach vorne erkämpfen mussten, so leichtfüßig ließen Reus und Co. den Ball laufen - ohne sich zu verausgaben.

In der zweiten Halbzeit ließ es die Borussia dann aber doch zu lässig angehen - und wurde bestraft: Außenverteidiger Leon Jessen erzielte mit einem Sonntagsschuss in den Winkel den Anschlusstreffer (63.). Kurz brachte mit Richard Sukuta-Pasu und Dorge Kouemaha zwei neue Angreifer, doch seiner Mannschaft fehlte es trotz allen Bemühungen einfach an Präzision und Durchschlagskraft.

sportal.de sportal

Mehr zum Thema


Wissenscommunity


Newsticker