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1. Bundesliga: Sieg in Hoffenheim - Werder setzt sich oben fest

Mit dem ersten Auswärtssieg der Saison hat sich Werder Bremen vorerst in der Spitzengruppe festgesetzt. Der 2:1-Erfolg in Hoffenheim kam allerdings glücklich zustande, den Siegtreffer erzielte Joker Markus Rosenberg.

Werder Bremen meldet sich in der Spitzengruppe der Bundesliga zurück. Die Norddeutschen gewannen bei 1899 Hoffenheim glücklich, aber nicht unverdient mit 2:1 (1:1) und träumen nach dem dritten Sieg im vierten Spiel wieder von besseren Tagen.

Vor 28.750 Zuschauern erzielte der eingewechselte Markus Rosenberg in der 83. Minute den entscheidenden Treffer. Roberto Firmino hatte Hoffenheim nach 37 Minuten in Führung geschossen, Marko Arnautovic für Bremen den schnellen Ausgleich erzielt (38.).

Starke Anfangsphase von Hoffenheim

Trotz der ersten Heimniederlage unterstrich 1899 den Aufwärtstrend unter Trainer Holger Stanislawski, der allerdings immer noch auf seinen ersten Sieg gegen Bremen warten muss. Die Hoffenheimer starteten überfallartig: Fast zehn Minuten dauerte es, ehe die Bremer erstmals die Mittellinie überschritten. Bis dahin hätte die TSG, die weiter auf sieben Stammkräfte verzichten muss, schon deutlich führen können. Noch keine Minute war gespielt, als Firmino frei das Tor knapp verfehlte. Der aufgerückte Edson Braafheid prüfte danach Nationaltorwart Tim Wiese (3.).

Nur langsam konnten sich die Bremer auf die offensive Gangart einstellen. Doch zu häufig verloren die Werderaner die erkämpften Bälle wieder. Claudio Pizarro gab das erste Lebenszeichen der Bremer Offensive ab, doch verfehlte er nach Vorarbeit von Arnautovic knapp das Tor (12.). 1899 blieb das bessere, agilere Team, das lange auf die verdiente Führung hinarbeitete. Sejad Salihovic spielte mustergültig Firmino frei, und der überwand Wiese mit einem Flachschuss. Doch die Freude währte nicht lange. Im Gegenzug nutzte Arnautovic ein Missverständnis zwischen Isaac Vorsah und Torhüter Tom Starke zum Ausgleich.

Kalte Dusche namens Rosenberg

Auf verstärkte Offensive setzte Werder Bremen nach der Pause, doch die erste Chance besaßen die Hoffenheimer durch Chinedu Obasi (52.). Auf der Gegenseite wurde Philipp Bargfrede in letzter Sekunde abgeblockt (58.). Hoffenheim erkämpfte sich nach einer Stunde wieder die Überlegenheit im Mittelfeld. Doch der entscheidende Pass in den Strafraum wollte nicht gelingen.

So scheiterte Salihovic mit einem Fernschuss, der knapp das Werder-Tor verfehlte (72.). Auch der bemühte Ryan Babel machte es nicht besser (79.). Die kalte Dusche für die Kraichgauer kam in Gestalt des eingewechselten Rosenberg, der eine Hereingabe von Claudio Pizarro verwertete. Hoffenheim drängte noch auf den Ausgleich - aber vergeblich.

sportal.de / sportal

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