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2. Bundesliga FCK schießt Aue ab, Darmstadt und Fürth spielen unentschieden


Der 1. FC Kaiserslautern hat sich mit einem deutlichen Sieg über Erzgebirge Aue auf den 2. Platz vorgeschoben. Aue rutscht auf den 18. Platz ab. Der SV Darmstadt und Greuther Fürth spielten 0:0.

Mit einem klaren Sieg hat der 1. FC Kaiserslautern das Heimspieljahr in der 2. Fußball-Bundesliga beendet. Nach dem 3:0 (3:0) gegen den Tabellenletzten FC Erzgebirge Aue übernahmen die Pfälzer zumindest vorübergehend den zweiten Tabellenplatz. Vor 23.418 Zuschauern sorgten Willi Orban (7. Minute, 41.) und Geburtstagskind Jean Zimmer (27.) für die Treffer. Aue mühte sich nach Kräften, scheiterte aber an der bekannten Offensivschwäche und blieb auch nach dem fünften Auftritt auf dem Betzenberg ohne Punkt.

Trotz der frühen Führung taten sich die Pfälzer lange Zeit schwer gegen die robust in die Zweikämpfe gehenden Erzgebirgler. Durch Patrick Schönfeld hatten die Gäste sogar eine gute Möglichkeit (16.). Wenn der FCK das Tempo anzog, kam das Auer Abwehrdickicht jedoch in Bedrängnis. Sehenswert das 3:0, als Martin Männel einen Freistoß von Srdjan Lakic zunächst aus dem Winkel kratzte. Orban köpfte den Abpraller über die Linie. Nach dem Wechsel fehlte dem FCK die Präzision für weitere Treffer. Beste Chancen wurden in Serie vergeben. Aue wagte sich öfter in die Hälfte der Pfälzer, die Angriffsbemühungen blieben harmlos.

SV Darmstadt - SpVgg Greuther Fürth 0:0

Aufsteiger SV Darmstadt 98 hat mit einem 0:0 gegen die SpVgg Greuther Fürth seine Erfolgsserie auf sieben Spiele ohne Niederlage ausgebaut. In einer an Höhepunkten armen Partie bekamen die 11.200 Zuschauer im Stadion am Böllenfalltor am Samstagnachmittag jedoch nur Magerkost geboten. Die Hessen bleiben mit 26 Punkten vorerst Dritter. Die Franken, die seit nunmehr vier Spielen auf einen Sieg warten, sind mit 21 Zählern Achter.

Beide Mannschaften zeigten von Beginn an viel Einsatz und Laufbereitschaft, erspielten sich jedoch kaum Torgelegenheiten. Bis zur ersten nennenswerten Chance verging rund eine halbe Stunde: Zunächst produzierte Darmstadts Innenverteidiger Romain Brégerie um ein Haar ein Eigentor, anschließend musste Keeper Christian Mathenia zweimal klären. In der zweiten Hälfte wurde Darmstadt etwas offensiver, jedoch ohne zwingende Gelegenheiten. Die Gastgeber hatten sogar noch Glück, dass Schiedsrichter Guido Winkmann bei einem Treffer von Niko Gießelmann in der 65. Minute auf Abseits entschied.

tkr/DPA DPA

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