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2. Bundesliga: Arminia Bielefeld erhält DFL-Lizenz

Aufatmen in Bielefeld: Die Arminia erhielt am Freitag die Lizenz für die kommende Saison. Damit spielt Bielefeld weiterhin zweitklassig und besiegelt den endgültigen Abstieg von Hansa Rostock in die 3. Liga. Das Missmanagement der Fußballklubs gibt der DFL zu denken.

Sorgenkind Arminia Bielefeld hat nach wochenlangem Kampf die Lizenz für die kommende Saison erhalten. Die Deutsche Fußball Liga (DFL) stimmte am Freitag dem nachträglich eingereichten Finanzierungskonzept des Zweitligisten für die Spielzeit 2010/2011 zu. Damit bleibt der zwischenzeitlich sogar von der Insolvenz bedrohten Arminia der Zwangsabstieg erspart.

Die quälende Ungewissheit um die Zukunft des Vereins wich großer Erleichterung: "Wir sind heilfroh, dass die Rettung gelungen ist. Es war ein harter Kampf und ein ganz schweres Stück Arbeit", sagte Arminias Aufsichtsratsvorsitzender Norbert Leopoldseder.

Erst ein beispielloser Kraftakt bewahrte den derzeit größten Problemfall des deutschen Profi-Fußballs vor dem Aus. Nach der Weigerung der Stadt Bielefeld, dem klammen Club mit einem Millionkredit aus der Not zu helfen, waren private Investoren aus der ostwestfälischen Wirtschaft in die Bresche gesprungen.

Zeit für einen Umbruch in Bielefeld

Das von der Stadt als Kompromisslösung angebotene Darlehen in Höhe von 500.000 Euro wurde nicht in Anspruch genommen: "Damit leistet Arminia einen Beitrag, um den sozialen Frieden in Bielefeld zu bewahren", sagte der designierte Vereinschef Wolfgang Brinkmann mit Bezug auf die kontroverse Diskussion zur ursprünglich angestrebten Hilfsaktion der öffentlichen Hand.

Obwohl es gelang, die finanzielle Deckungslücke von 10,2 Millionen Euro zu schließen, kann von einer Sanierung nicht die Rede sein. Schließlich wurde das Rettungspaket vor allem mit Hilfe von Darlehen, Stundungen und vorgezogenen Zahlungen geschnürt. Nicht zuletzt deshalb stellte Leopoldseder für die kommenden Monate eine "strikte Einhaltung des Wirtschaftsplans" in Aussicht: "Schlüssel für die Konsolidierung wird eine Ausgliederung des Stadions in eine Betreibergesellschaft sein. Dieses Konzept werden wir mit Hochdruck weiter vorantreiben."

Damit nicht genug: Schon in den kommenden Tagen soll der avisierte Neuanfang mit einem personellen Umbruch einhergehen. So liebäugeln die bei der vorläufigen Arminia-Rettung zuletzt in tragenden Rollen tätigen Unternehmer Dirk U. Hindrichs ("Schüco") und Gerhard Weber ("Gerry Weber International") mit einem Platz im Aufsichtsrat des Clubs.

Rostock steigt definitiv ab

Darüber hinaus soll der langjährige Vereinsvorsitzende Hans- Hermann Schwick schon in Kürze sein Amt an Brinkmann abtreten. Diese Stadion- und Personalpläne sollten den Mitgliedern dem Vernehmen nach schon am Abend auf einer kurzfristig anberaumten Informationsveranstaltung vermittelt werden. "Es muss allen klar sein, dass uns nun äußerst arbeitsintensive Wochen und Monate bevorstehen", sagte Schatzmeister Andreas Mamerow.

Die frohe Kunde aus Frankfurt sorgte auch bei Christian Ziege für ein Ende der Ungewissheit. Endlich kann der am 26. Mai als neuer Chefcoach vorgestellte ehemalige Nationalspieler mit den Planungen für die kommende Saison beginnen.

Dagegen muss Hansa Rostock nun endgültig für die 3. Liga planen. Der Absteiger hatte für den Fall, dass die DFB der Arminia die Lizenz verweigert, am Mittwoch die Unterlagen und Dokumente für die Erfüllung der Zweitliga-Auflagen eingereicht. Doch die Hoffnungen der Rostocker, den Platz von Bielefeld einnehmen zu können, erfüllten sich nicht.

DPA/dab / DPA
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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(