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2. Bundesliga: Paderborn und 1860 nur remis - Aachen bleibt Schlusslicht

Düsseldorf hatte verloren, der FC St. Pauli nur einen Punkt geholt. Doch die Verfolger konnten diese Schwächen nicht ausnutzen. Der SC Paderborn und 1860 München trennten sich remis und die Ostwestfalen verpassten es damit, nach Punkten mit der Fortuna gleichzuziehen. Auch der KSC und Aachen spielten nur remis.

Der SC Paderborn hat den Anschluss an den dritten Tabellenplatz in der 2. Bundesliga verpasst und wartet nun schon seit fünf Spielen auf einen Sieg. Die Ostwestfalen kamen gegen den Tabellennachbarn TSV 1860 München über ein 2:2 (0:1) nicht hinaus und bleiben Fünfter.

Die Gäste aus München haben ihre wohl letzte Chance auf den dritten Tabellenplatz verspielt. Vor 11.466 Zuschauern in der Energieteam-Arena trafen Nick Proschwitz (66./Foulelfmeter) und Enis Alushi (85.) für Paderborn, Djordje Rakic (27.) und Kevin Volland (72.) für München.

Lauth erzielt die Führung

In einer ausgeglichenen Partie präsentierten sich die Gäste abgeklärter und cleverer. Einen Angriff über die rechte Seite verwandelte Rakic per Direktabnahme nach Flanke von Benjamin Lauth zum 1:0 (27.).

Torjäger Volland scheiterte kurz darauf an SC-Torhüter Lukas Kruse. Per Elfmeter erzielte Proschwitz den Ausgleich, Münchens Kai Bülow sah zuvor die Rote Karte (65.). Volland gelang die 2:1-Führung für 1860, ehe Alushi den 2:2-Ausgleich schaffte.

Aachen weiter Schlusslicht

Auch mit Neu-Coach Ralf Aussem bleibt Alemannia Aachen Schlusslicht. Unter dem Nachfolger des vor einer Woche entlassenen Friedhelm Funkel reichte es für die Aachener beim FC Ingolstadt nach langer Führung doch nur zu einem 3:3 (2:1). Manuel Schäffler (90. Minute) rettete den Gastgebern am Ostersonntag den Punkt und baute die Serie auf zwölf Spiele ohne Niederlage aus.

Vor 6062 Zuschauern steuerte der Aachener Marco Stiepermann gleich drei Treffer bei - zwei für die Alemannia (13. Minute/53.) und einen für Ingolstadt (41./Eigentor). Dazu trafen Seyi Olajengbesi (45.) für die Gäste und Stefan Leitl (75./Foulelfmeter) sowie eben Schäffler für die Platzherren.

Matip mit einem Schubser zum Eigentor

Nach einem Blackout von Marvin Matip, der Stiepermann den Ball in den Fuß spielte, ging das muntere Toreschießen in einem Spiel mit vielen Fehlern los. Ein Treffer von Ingolstadts Schäffler (39.) wurde vom Schiedsrichter-Gespann danach nicht anerkannt, wenig später jedoch stolperte Stiepermann den Ball zum 1:1 ins eigene Tor.

Noch vor dem Seitenwechsel köpfte Olajengbesi nach Eckball von Alper Uludag ziemlich ungehindert ein. Stiepermann erhöhte auf 3:1, aber nach dem 2:3 durch einen fragwürdigen Strafstoß wurde es noch einmal spannend - und am Ende schlug Schäffler dann zu.

KSC nun auf Rang 16

Mit dem neuen Trainer Markus Kauczinski bleibt der Karlsruher SC weiter ungeschlagen und verbesserte sich mit dem 0:0 beim VfL Bochum auf den 16. Platz. Schon nach 39 Sekunden hatte Christoph Kramer vor 10.311 Zuschauern für den VfL eine Großchance, in der 33. Minute scheiterte er am Außenpfosten.

Bochums Routinier Christoph Dabrowski vergab gegen die Badener die Möglichkeit zum Führungstreffer, als er aus kürzester Distanz KSC-Schlussmann Dirk Orlishausen den Ball in die Hände köpfte (22.).

In den zweiten 45 Minuten erhöhte der nun schon seit sieben Partien sieglose VfL kurzzeitig den Druck. Lukas Sinkiewicz prüfte Orlishausen (49.), ehe der KSC durch Pascal Groß (55.) seine beste Torchance hatte und Bochums Keeper Andreas Luthe in Zusammenarbeit mit Marcel Maltritz einen Treffer verhinderte. Luthe machte in der 74. Minute einen Fünf-Meter-Kopfball von Klemen Lavric zunichte.

sportal.de / sportal

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