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2. Bundesliga: Rostock wittert Chance, Fürth lässt Federn

Joker Freddy Borg hat Hansa Rostock einen wichtigen Dreier bei 1860 München beschert, der die Norddeutschen im Kampf gegen den Abstieg wieder hoffen lässt. Fürth musste im Aufstiegsrennen einen Dämpfer hinnehmen.

Hansa Rostock stemmt sich weiter mit großer Moral gegen den drohenden Abstieg aus der 2. Fußball-Bundesliga. Der bisherige Tabellenletzte gewann verdient beim TSV 1860 München mit 1:0 (0:0) und erhielt sich mit dem ersten Auswärtssieg der Saison zumindest die Chance auf den Relegationsplatz.

Vor 17.700 Zuschauern in der Münchner Arena erzielte Joker Freddy Borg in der 80. Spielminute mit dem Kopf das Siegtor. Für die Löwen bedeutete die vierte Heimniederlage endgültig das Aus im Kampf um Platz drei.

Die Rostocker verdienten sich den erst dritten Saisonsieg mit einer couragierten Leistung. Schon in der ersten Spielhälfte setzten sie erste Nadelstiche bei Torchancen von Tobias Jänicke (19./23.). Die Löwen agierten lethargisch. In ihrer stärksten Phase verpasste Kevin Volland das 1:0; erst scheiterte er am reaktionsschnellen Hansa-Keeper Jörg Hahnel, dann köpfte er beim Nachsetzen über das Tor (55.).

Rostocks Trainer Wolfgang Wolf gelang schließlich ein Glücksgriff mit der Einwechslung von Borg: Der Schwede prüfte 1860-Schlussmann Gabor Kiraly zunächst mit einem Distanzschuss (69.). Beim Tor köpfte Borg an den Pfosten, den abprallenden Ball beförderte Kiraly unglücklich über die Torlinie.

Die SpVgg Greuther Fürth hat derweil die Tabellenführung in der 2. Liga verloren. Die Franken kamen beim FC Erzgebirge Aue nicht über ein 1:1 (1:0) hinaus. Vor 8.700 Zuschauern hatte Olivier Occean die Gäste in der 43. Minute per Kopf in Führung gebracht. Es war sein 16. Saisontreffer. Den Ausgleich für die Auer, die sich mit dem Punktgewinn immer weiter aus der abstiegsgefährdeten Zone entfernten, markierte Halil Savran (55.).

sportal.de / sportal

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