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2. Bundesliga: Torloses Unentschieden in Frankfurt

In einem vor allem vor der Pause packenden Topspiel am Montagabend trennten sich Eintracht Frankfurt und die SpVgg Greuther Fürth 0:0. Edgar Prib vergab für die starken Gäste aus Mittelfranken eine Riesenchance, aber am Ende blieb es bei einem leistungsgerechten Unentschieden.

Ein Unentschieden zu Hause ist für Eintracht Frankfurt normalerweise kein Grund zum Jubeln. Nach dem 0:0 gegen den Verfolger aus Fürth waren die Hessen aber durchaus zufrieden, nicht verloren zu haben.

Durch das Remis am Montagabend vor 35.500 Zuschauern konnten die Hessen den Rückstand auf Spitzenreiter Fortuna Düsseldorf (42) nicht verkürzen, verteidigten mit 39 Zählern aber den zweiten Tabellenplatz vor Fürth (37). St. Pauli hatte am Vortag überraschend in Ingolstadt verloren.

Von Beginn an entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, bei dem die Gäste die Akzente setzten. Die Franken machten den spielerisch besseren Eindruck und ließen die Hausherren kaum zur Entfaltung kommen. Fürth kombinierte gefällig und stürzte die Eintracht, bei der Mohamadou Idrissou nach einem Haarriss im Sprunggelenk sein überraschendes Comeback gab, in der ersten Halbzeit von einer Verlegenheit in die andere.

Pribs gigantischer Fehlschuss

Edgar Prib zwang Eintracht-Torhüter Oka Nikolov schon nach vier Minuten zu einer ersten Parade und hätte die mutig auftretenden Gäste in der 18. Minute in Führung bringen müssen. Nach einem schönen Pass von Stephan Schröck umkurvte der Mittelfeldspieler Oka Nikolov, schob den Ball dann aber statt ins leere Tor an den Pfosten.

Nur 60 Sekunden später hatten die Frankfurter erneut Glück, als Constant Djakpa nach einem Schuss von Sercan Sararer auf der Linie rettete. Erst danach fand die Eintracht, die durch Alexander Meier (5.) ebenfalls früh hätte in Führung gehen können, etwas besser ins Spiel. Benjamin Köhler (23.) scheiterte aus 16 Metern an Fürth-Keeper Maximilian Grün, der seine Elf kurz darauf bei einem Kopfball von Theofanis Gekas mit einer Glanztat vor dem Rückstand bewahrte.

Nach dem Wechsel mussten die Gäste dem hohen Tempo ein wenig Tribut zollen. Frankfurt hatte nun mehr vom Spiel, ohne sich jedoch klare Chancen herausspielen zu können. Die hatte weiter Fürth, doch Olivier Occéan (66./78.) und Stephan Fürstner (88.) scheiterten am gut reagierenden Nikolov.

sportal.de / sportal

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