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Bayern-Frust: "Nicht mehr das Glück des Tüchtigen"

So glücklich die Bremer, so sauer ist Uli Hoeneß: Wie Oliver Kahn wittert er eine Schiedsrichter-"Verschwörung" gegen die Bayern. Noch immer ist der Manager felsenfest von der Titelverteidigung überzeugt.

Ein Uli Hoeneß darf nicht aufgeben: Trotz des schweren Restprogramms für die Bayern (Dortmund, Stuttgart, Werder) und immer noch sieben Punkte Rückstand glaubt Uli Hoeneß noch fest an die erfolgreiche Titelverteidigung seiner Bayern. "Wenn wir alle unsere Spiele gewinnen, werden wir Bremen noch abfangen und deutscher Meister."

Glückssträhne werde zu Ende gehen

Wichtigstes Hoeneß-Argument: ausgerechnet die anhaltende Glückssträhne der Werder. Zahlreiche Last-Minute-Tore und fragwürdige Schiedsrichter-Entscheidungen haben den Hanseaten in dieser Saison zu Siegen verholfen. "So kann man auf Dauer nicht deutscher Meister werden. Ich bin immer noch der Meinung, dass sich das Glück mit den vielen Toren kurz vor Schluss dem Ende zuneigt." Eine Serie von schlechten Spielen führe unweigerlich zur Niederlage. Es gelte nur, ruhig zu bleiben und zu warten.

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Wilde Verschwörungsspekulationen

Der fragwürdige Elfmeterpfiff in Frankfurt, der Bremen den 1:0-Sieg über den Abstiegskandidaten sicherte , erzürnt den 52-jährigen allerdings immer noch. Ähnlich wie Oliver Kahn, der von "komischen Tendenzen" murmelte, wittert Hoeneß inzwischen eine Schiedsrichter-"Verschwörung" gegen die Bayern: "Das ist längst nicht mehr das Glück des Tüchtigen".

Interesse an Frings bestätigt - Pizarro soll bleiben

Unabhängig vom Ausgang des Titelkampfs laufen bereits die Personalplanungen für die nächste Saison. Immer höher wird die Wahrscheinlichkeit, dass Thorsten Frings bald im Trikot der Bayern auflaufen wird. "Torsten Frings ist der einzige, der für uns in Frage kommt", bestätigte Hoeneß das Interesse am Nationalspieler von Borussia Dortmund. Gesucht wird nach Informationen des "kicker" auch noch ein weiterer Mittelfeldspieler. Im Gespräch ist angeblich der Spielmacher Deco vom Champions-League-Halbfinalisten FC Porto.

An einen Verkauf von Pizzaro an Schalke 04 ist laut Hoeneß nicht gedacht. Nach der Verpflichtung von Vahid Hashemian vom VfL Bochum sind im Angriff keine weiteren Änderungen geplant. "Wir gehen wieder mit vier Stürmern in die Saison."

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