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Bayern München: Poldi ist schon fast in Köln

Bewegung im Fall Podolski: Nach Aussagen von Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge stehen die Bayern kurz vor einer Einigung mit dem 1. FC Köln. Dafür droht dem Rekordmeister an anderer Stelle Unruhe. Frank Ribéry ist sich keineswegs sicher, ob er seinen Vertrag in München erfüllen wird.

In den Transferpoker um Fußball-Nationalspieler Lukas Podolski kommt Bewegung. Nach Aussage von Bayern Münchens Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge steht der deutsche Fußball-Meister kurz vor einer Einigung mit Bundesliga-Konkurrent 1. FC Köln.

"Eines ist klar: Es gibt nichts zu verhandeln. Wir wollen einen zweistelligen Millionenbetrag. Aber ich muss sagen, die Kölner haben sich noch einmal bewegt. Das Ganze sieht gut aus. Ich bin zuversichtlich, dass das klappt", sagte Rummenigge der Münchner "tz".

Köln muss ein wenig drauflegen

Köln müsse "noch ein wenig drauflegen. Aber zwischen dem, was sie anbieten und dem, was wir wollen, ist kein allzu großer Unterschied mehr. Das sollten sie auch noch hinbekommen. Sie sind auf einem guten Weg", erklärte der Bayern-Boss weiter, nachdem Köln zunächst nur 7,5 Millionen Euro für den 23 Jahre alten Angreifer geboten hatte.

Zuletzt war noch über einen Tausch zwischen dem Hamburger Ivica Olic, der beim FC Bayern ab 1. Juli einen Vertrag unterschrieben hat, und Podolski schon im Winter spekuliert worden. "Da sehe ich wirklich keine Möglichkeit im Moment. Der Spieler will nur nach Köln", sagt Rummenigge dazu.

Poldi hat Grippe

Beim Trainingslager der Bayern in Dubai fehlt Podolski nach wie vor wegen eines grippalen Infekts. "Er war schon die letzten Woche der Hinrunde verletzt, und jetzt kann er wieder nicht trainieren. Um in Topform zu kommen, ist das nicht das Beste, aber leider nicht zu ändern", sagte Rummenigge.

Unterdessen droht den Bayern in einer anderen Personalie Unruhe. Superstar Franck Ribéry will den Bayern keine Garantie geben, dass er bis zum Ablauf seines Vertrages am 30. Juni 2011 bleibt. "Ich habe vier Jahre Vertrag. Aber versprechen, dass ich ihn erfüllen werde? Das ist schwierig", sagte der französische Fußball- Nationalspieler am Donnerstag im Trainingslager in Dubai. Der französische Nationalspieler forderte den Rekordmeister erneut auf, sich für die Champions League zu verstärken. "Wichtig ist, dass der Verein sich bewusst ist, dass man sich verstärken muss." In allen Mannschaftsteilen könne man "einen guten Mann" gebrauchen. In der Champions League schätzt er nur den FC Barcelona als stärker ein.

DPA/SID/tis / DPA

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