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Bundesliga: Leverkusen schiebt sich auf CL-Platz, Bayern demontieren (mal wieder) den HSV

Der FC Bayern München schlägt den Hamburger SV erneut vernichtend, aber Wolfsburg kann nicht davon profitieren. In Berlin regiert die Langeweile und Augsburg fährt einen wichtigen Sieg gegen Konkurrent Hannover ein. Die Bundesliga im Überblick.

Nicht zu beneiden bei der 0:6-Pleite gegen den FC Bayern München in der Bundesliga: HSV-Torwart Christian Mathenia

Nicht zu beneiden bei der 0:6-Pleite gegen den FC Bayern München in der Bundesliga: HSV-Torwart Christian Mathenia

DPA

Mit einem erneut deutlichen 6:0 (3:0)-Sieg gegen den höchst abstiegsbedrohten Hamburger SV hat der FC Bayern München seinen 20-Punkte-Vorsprung am 26. Spieltag der Fußball-Bundesliga wieder hergestellt. Weiter in akuter Gefahr bleibt der VfL Wolfsburg, der am Samstag mit dem 0:3 (0:1) bei 1899 Hoffenheim auch im dritten Spiel unter Trainer Bruno Labbadia ohne Sieg blieb. Der FC Augsburg hat durch ein 3:1 (2:1) bei Hannover 96 den Sprung in die obere Tabellenhälfte geschafft. Keinen Sieger gab es beim torlosen Remis zwischen Hertha BSC und dem SC Freiburg. Am Abend schob sich Bayer 04 Leverkusen mit einem Sieg über Borussia Mönchengladbach vorerst auf Rang drei.

Bayer Leverkusen - Borussia Mönchengladbach 2:0 (1:0)

Bayer Leverkusen ist auf einen Champions-League-Platz zurückgekehrt. Die Mannschaft von Trainer Heiko Herrlich siegte im Westderby gegen Borussia Mönchengladbach am Samstag 2:0 (1:0) und ist mit 44 Punkten vorerst Dritter. Borussia Dortmund oder Eintracht Frankfurt (beide 42) können im direkten Duell am Sonntag noch vorbeiziehen. Die Leverkusener Treffer erzielten Lucas Alario (39.) und Julian Brandt (90.+3). Gladbach ist nach nur einem Sieg aus sieben Spielen nur noch Tabellenneunter.

FC Bayern - Hamburger SV 6:0 (3:0)

Meister FC Bayern hat den Hamburger SV vor dem nahenden Premieren-Abstieg noch einmal gedemütigt. Mit dem 6:0 (3:0) setzten die Münchner am Samstag ihre Serie von Torfestivals gegen den desolaten Bundesliga-Dino fort. Franck Ribéry (8./81. Minute), der dreimal erfolgreiche Robert Lewandowski (12./19./90./Foulelfmeter) und Arjen Robben (55.) sorgten für reichlich Jubel unter den 75.000 Zuschauern in der ausverkauften Allianz Arena. Lewandowski verschoss in der 86. Minute einen weiteren Strafstoß. In den letzten acht verlorenen Bundesliga-Partien beim deutschen Fußball-Rekordmeister kassierte der HSV acht Niederlagen mit einem Torverhältnis von 3:50 (0:6, 0:5, 2:9, 1:3, 0:8, 0:5, 0:8, 0:6). 

TSG Hoffenheim - VfL Wolfsburg 3:0 (1:0)

Auch Bruno Labbadia kann die Abstiegssorgen beim VfL Wolfsburg nicht verscheuchen. Im dritten Spiel unter dem neuen Chefcoach unterlagen die Niedersachsen am Samstag mit 0:3 (0:1) bei 1899 Hoffenheim und blieben nach einem desolaten Auftritt erneut sieglos. Nico Schulz (18. Minute), Serge Gnabry (77.) und Joshua Guilavogui (80.) per Eigentor trafen vor 25.550 Zuschauern in der Sinsheimer Rhein-Neckar-Arena zum hochverdienten Erfolg für das Team von Trainer Julian Nagelsmann. 

Hannover 96 - FC Augsburg 1:3 (1:2)

Mit dem ersten Erfolg nach zuvor vier sieglosen Spielen hat der FC Augsburg seine Mini-Krise beendet und sich wohl endgültig aller Abstiegssorgen entledigt. Das Team von Trainer Manuel Baum gewann am Samstag bei Hannover 96 mit 3:1 (2:1). Für die Gastgeber war es die dritte Niederlage in Serie, der Blick des Aufsteigers richtet sich in der Tabelle der Fußball-Bundesliga nun erst einmal nach unten. Vor 36.500 Zuschauern erzielten Michael Gregoritsch (26. Minute, 83.) und Gojko Kacar (45.+1) die Treffer für die Gäste. Salif Sané gelang der zwischenzeitliche Ausgleich für Hannover (37.).

Hertha BSC Berlin - SC Freiburg 0:0

Hertha BSC muss weiter auf den ersten Heimsieg des Jahres warten. Die Berliner kamen am Samstag gegen einen harmlosen, aber gut organisierten SC Freiburg über ein 0:0 nicht hinaus. Hertha trifft einfach nicht mehr: Ganze vier Tore hat das Team von Trainer Pal Dardai bisher 2018 zustande gebracht. Gegen Freiburg erspielten sich die Gastgeber durchaus brauchbare Torchancen - am Ende aber reichte den Breisgauern vor nur 38.625 Zuschauern eine solide Defensivleistung zum erst neunten Auswärtspunkt der Saison.

fin / DPA

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