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Bonus- und Ratenzahlungen: Der Dembélé-Deal: Wann beim BVB die Kassen klingeln

Der Wechsel von Ousmane Dembélé vom BVB zum FC Barcelona war ein wochenlanges Theater. Nun ist der Deal eingetütet, aber wie genau läuft das mit den Bonuszahlungen und der fixen Transfersumme?

Ousmane Dembélé wurde für bis zu 148 Millionen Euro vom BVB zum FC Barcelona verkauft

Ousmane Dembélé wurde für bis zu 148 Millionen Euro vom BVB zum FC Barcelona verkauft

Wochenlanges Hin und Her, ein streikender Spieler und die höchste Ablösesumme in der Geschichte der Bundesliga. Kurzum: Es war der Transfer des Fußballsommers. Ousmane Dembélé hat sich erfolgreich zum FC Barcelona erpresst. Doch anders als bei üblichen Erpressungen muss hier nicht das Opfer zahlen - im Gegenteil: Der BVB wird für den schmerzhaften Abgang des hochtalentierten Franzosen fürstlich entlohnt. Bis zu 148 Millionen Euro sollen für den Revierklub am Ende rausspringen, doch darin enthalten sind auch optionale Bonuszahlungen. Wie genau läuft der Deal also ab?

Informationen der "Sportbild" zufolge wie folgt: 105 Millionen Euro sind die fixe Transfersumme, 43 Millionen können noch folgen. Ein Großteil der 105 Millionen Euro (die Dembélé zusammen mit Pogba bereits zum zweitteuersten Spieler der Fußballgeschichte hinter Neymar machen) soll dem Blatt zufolge direkt überwiesen werden. Der Rest, ein Betrag "im unteren zweistelligen Millionenbereich" fließe während der Saison.

Von den 43 optionalen Millionen seien 33 "nahezu garantiert". Zehn Millionen etwa würden fließen, sobald Dembélé 50 Pflichtspiele für die Katalanen absolviert. Weitere zehn Millionen gebe es, wenn sich Barcelona in den kommenden fünf Jahren mindesten einmal für die Champions League qualifiziere. Wofür die restlichen 23 Millionen fließen, schreibt das Blatt nicht.

Dembélé-Millionen gehen teilweise nach Frankreich

Komplett für sich behalten kann der BVB das viele Geld übrigens nicht. Bereits beim Wechsel Dembélés vom Stade Rennes zum BVB vergangenen Sommer wurde für diesen Fall vereinbart, dass 20 Millionen an den Ex-Klub in Frankreich fließen. Sollten alle Bonusregelungen greifen und Dortmund am Ende 148 Millionen Euro für den Dribbler kassieren, so hätte sich sein Transferwert in einer Saison verzehnfacht. Für 15 Millionen kam er damals zum Revierklub.

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