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2. Fußball-Bundesliga: Braunschweig und St. Pauli gewinnen

Tore Mangelware: In den drei Sonntags-Partien der 2. Fußball-Bundesliga treffen Eintracht Braunschweig und St. Pauli je einmal. In Bielefeld warten die Fans vergeblich auf Tore.

Ken Reichel, Jan Hochscheidt und Heidenheims Smail Morabit kämpfen um den Ball.

Ken Reichel, Jan Hochscheidt und Heidenheims Smail Morabit kämpfen um den Ball.

Aufsteiger Arminia Bielefeld bleibt in der 2. Fußball-Bundesliga ohne Saison-Heimerfolg. Nach dem 0:0 am Sonntag gegen den auswärtsstarken SV Sandhausen ist die Arminia zudem nun schon sieben Partien sieglos. Bielefeld hatte vor 15 535 Zuschauern bei einem Lattenschuss von David Ulm (19.) und durch Fabian Klos (40.) zunächst die besten Möglichkeiten. Für Sandhausen vergab Tim Kister (26.) eine gute Kopfballchance. Nach dem Wechsel reagierte SVS-Keeper Marco Knaller dreimal (51., 54., 56.) glänzend. Auf der Gegenseite bot sich Andrew Wooten (67.) die Chance zur Führung. Doch es blieb beim torlosen Remis.

Braunschweig springt auf Platz vier

Eintracht Braunschweig hat mit einem 1:0 (0:0) gegen den 1. FC Heidenheim den Anschluss an die Spitzenplätze der zweiten Fußball-Bundesliga wiederhergestellt. Am Sonntag bezwang das Team von Trainer Torsten Lieberknecht Heidenheim durch ein spätes Tor von Salim Khelifi (77. Minute) verdient. Braunschweig zog dadurch mit nun 20 Punkten an Heidenheim in der Tabelle vorbei auf Platz vier. Die Gäste fielen mit 19 Zählern auf Rang acht zurück. Vor allem in der zweiten Hälfte verdiente sich die Eintracht den Sieg. Die Niedersachsen taten mehr für die Offensive und belohnten sich durch Khelifis unhaltbaren Weitschuss für ihren Aufwand.

SC Freiburg strauchelt im Zweitliga-Hit

Der FC St. Pauli hat Spitzenreiter SC Freiburg einen unerwarteten Rückschlag in der 2. Fußball-Bundesliga verpasst. Nach zuletzt drei Spielen ohne Sieg setzten sich die Hanseaten am Sonntag im Spitzenspiel durch ein Last-Minute-Tor von Marc Rzatkowski (90.+1) knapp 1:0 (0:0) durch. Vor 29 546 Besuchern im ausverkauften Millerntor-Stadion hatte der SCF mehr Ballbesitz, St. Pauli erwies sich aber als zweikampfstärker und siegte nicht mal unverdient. Die kniffligste Szene gab es in der 56. Minute, als Referee Peter Sippel nach einem Zweikampf im St. Pauli-Strafraum zwischen Marc Hornschuh und Maximilian Philipp weiterspielen ließ.

ins/DPA

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