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Bundesliga

Fußball-Bundesliga RB Leipzig offenbar mit Max Eberl einig – Ex-Gladbacher soll im Dezember neuer Sportdirektor werden

Max Eberl
Kehrt offenbar in die Bundesliga zurück: Max Eberl soll neuer Sportdirektor bei RB Leipzig werden
© Uwe Anspach / DPA
Das Bundesliga-Business lässt Max Eberl offenbar nicht los. Laut einem Medienbericht soll der bei Borussia Mönchengladbach erst vor elf Monaten ausgeschiedene Manager neuer Sportdirektor bei RB Leipzig werden. Es gibt aber wohl noch eine letzte Hürde.

Sein Abschied unter Tränen bei Borussia Mönchengladbach war hoch emotional und hatte den Verein ins Mark getroffen. Doch nur elf Monate nach seinem freiwilligen Rückzug als Gladbach-Manager, kehrt Max Eberl offenbar in die Bundesliga zurück. Laut einem Medienbericht soll er neuer Sportdirektor bei DFB-Pokalsieger RB Leipzig werden. Wie der TV-Sender Sky berichtete, habe der 48-Jährige seine Zusage gegeben und solle sein Amt als Geschäftsführer Sport am 1. Dezember antreten. Die Verpflichtung des früheren Managers der Fohlen solle "zeitnah" erfolgen. Bis dahin müssten letzte vertragliche Details noch abschließend geklärt werden.

Max Eberl gilt als Wunschkandidat von RB-Geschäftsführer Mintzlaff

Damit würde Eberl elf Monate nach seinem freiwilligen Abschied aus Gladbach in die Fußball-Bundesliga zurückkehren. Über den Einstieg des 48-Jährigen bei RB Leipzig war zuletzt immer heftiger spekuliert worden. Eberl gilt als Wunschkandidat von RB-Geschäftsführer Oliver Mintzlaff.

Für die Verpflichtung von Eberl müsste Leipzig wohl eine Ablöse an dessen Ex-Club Borussia Mönchengladbach zahlen, die angeblich zwischen acht und zehn Millionen Euro liegen soll. RB hat dort inzwischen offiziell das Interesse an einer Verpflichtung von Eberl hinterlegt. Nach Angaben eines Sprechers der Borussia seien erste Gespräche über eine mögliche Einigung zwischen den Fußball-Bundesligisten "aber nicht zielführend" gewesen.

Eberl war Ende Januar als Sportdirektor der Borussia zurückgetreten und hatte dafür gesundheitliche Gründe angegeben. Sein noch bis 2026 laufender Vertrag wurde allerdings nicht aufgelöst, sondern ruhte nur. Der 48-Jährige war weiterhin bei Gladbach angestellt, bezog allerdings kein Gehalt.

In Leipzig schließt der Ex-Profi wohl eine mehr als ein Jahr klaffende Lücke und beendet eine lange Suche nach einem Nachfolger für Markus Krösche, der zu Eintracht Frankfurt gegangen war.

kng DPA

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