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Bundesliga

Streit nach Porto-Debakel Bayern-Mannschaftsarzt Müller-Wohlfahrt schmeißt hin


Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt ist seit fast 40 Jahren Mannschaftsarzt des FC Bayern München. Nun gibt er seinen Job auf. Offenbar hat es nach der Niederlage in der Champions League Streit gegeben.

Der langjährige Bayern-Mannschaftsarzt Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt und sein Stab legen ihre Tätigkeit für den deutschen Fußball-Rekordmeister nach eigenen Angaben mit sofortiger Wirkung nieder. Dies teilte Müller-Wohlfahrt in einer Erklärung am Donnerstag mit. "Nach dem Champions League-Spiel des FC Bayern München gegen den FC Porto wurde aus uns unerklärlichen Gründen die medizinische Abteilung für die Niederlage hauptverantwortlich gemacht", heißt es darin. Man sehe dadurch das für eine erfolgreiche medizinische Arbeit notwendige Vertrauensverhältnis nachhaltig beschädigt. Nähere Angaben wurden nicht gemacht. Der 72-jährige Müller-Wohlfahrt war seit fast 40 Jahren mit einer kurzen Unterbrechung Mannschaftsarzt der Münchner.

Der FC Bayern hatte das Viertelfinal-Hinspiel in der Champions League am Mittwochabend in Porto 1:3 verloren. Der Rekordmeister wird derzeit von einer Verletzungsmisere heimgesucht und musste auch in Porto ohne mehrere Stammspieler antreten. So fehlte unter anderen Weltmeister Bastian Schweinsteiger. Zwischen Bayern-Trainer Pep Guardiola und dem auch als Nationalmannschaftsarzt tätigen Müller-Wohlfahrt war es in der Vergangenheit bereits zu Meinungsverschiedenheiten gekommen.

Kein Kommentar vom FC Bayern

Bayern-Sprecher Markus Hörwick sagte am Donnerstagabend lediglich, man habe von der Presse-Information keine Kenntnis und könne sie nicht kommentieren. An diesem Freitag wird Guardiola zur Pressekonferenz vor dem Bundesligaspiel am Samstag bei 1899 Hoffenheim erwartet.

tkr/DPA DPA

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