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Trainer-Karussell in der Bundesliga: "Stani" geht nach Hoffenheim - Schaefer hört beim FC auf

Das Trainer-Karussell in der Fußball-Bundesliga dreht sich immer weiter: Wie erwartet wird Holger Stanislawski zur neuen Saison Coach bei 1899 Hoffenheim. Überraschender kommt das Ende von Frank Schaefer beim 1. FC Köln. Beim HSV hat sich die Trainerfrage dagegen endgültig geklärt.

Holger Stanislawski wird zur neuen Saison wie erwartet Trainer beim badischen Fußball-Bundesligisten 1899 Hoffenheim. Dies kündigte der Verein am Dienstag an. Der noch beim FC St. Pauli beschäftigte Coach erhält einen Vertrag bis zum 30. Juni 2014. Stanislawski löst Marco Pezzaiuoli ab, dessen Demission zum Sommer in der vergangenen Woche bekanntgegeben worden war.

"Natürlich fällt nach so langer Zeit ein Abschied aus Hamburg schwer. Ich denke dennoch, dass es für mich Zeit ist, eine neue, spannende Aufgabe anzugehen", teilte Stanislawski in einer Presseerklärung mit. "Die Gespräche mit den Verantwortlichen in Hoffenheim haben mich absolut überzeugt. Ich freue mich auf das neue Umfeld und die kommende Saison mit 1899 Hoffenheim."

Schaefer hatte Soldo beerbt

St. Pauli muss sich also nach einem neuen Trainer umschauen - genauso wie der 1. FC Köln. Denn Cheftrainer Frank Schaefer wird den FC nur noch bis zum Saisonende hauptverantwortlich betreuen. Dies teilte der Fußball-Traditionsverein am Dienstag kurz vor einer Pressekonferenz auf seiner Homepage mit. Die Gründe für Schaefers Entscheidung liegen laut FC im persönlichen Bereich.

Schaefer hoffe, dass sich die Mannschaft durch seinen Entschluss nun voll und ganz auf den Klassenverbleib konzentrieren könne, teilte der Club mit. Die Kölner liegen vier Spieltage vor Saisonende als Tabellenzwölfter sechs Punkte vor einem Abstiegsrang.

Schaefer hatte Ende Oktober 2010 den beurlaubten Zvonimir Soldo als Chefcoach abgelöst. Dank einer bemerkenswerten Serie von Heimsiegen hatte der 47-Jährige das Team um Kapitän Lukas Podolski wieder ins Mittelfeld der Bundesliga-Tabelle geführt.

Auch Seeler freut sich über Oenning

Beim HSV hat man unterdessen einen Coach für die neue Saison gefunden. Michael Oenning hat bestätigt, dass er über die Saison hinaus Cheftrainer beim Hamburger SV bleibt. "Ich bin sehr stolz, dass ich als Trainer beim HSV weiterarbeiten kann", sagte der 45-Jährige am Dienstag vor dem Training. Beim Traditionsclub trifft die Entscheidung der Clubspitze, die mit Oenning noch über Vertragsinhalte wie Gehalt und Laufzeit verhandeln muss, auf breite Zustimmung. Die Profis hatten sich für ihren Coach eingesetzt. Auch Uwe Seeler ist voll des Lobes. "Ich habe einen sehr guten Eindruck von ihm gewonnen", sagte das HSV-Idol der Nachrichtenagentur dpa.

kbe/DPA / DPA

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