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BVB: "Ich lasse mich in Dortmund nicht kaputt machen"

Der Streit zwischen Marcio Amoroso und Borussia Dortmund wegen der medizinischen Behandlung seiner Verletzung droht zu eskalieren: Während Amoroso aus Brasilien weiter rumstänkert, sieht der BVB einen Vertrauensbruch und will die FIFA einschalten.

Der Streit zwischen Marcio Amoroso und Borussia Dortmund wegen der medizinischen Behandlung seiner Verletzung droht zu eskalieren.

Der brasilianische Fussballkünstler hält sich zur Zeit in Brasilien, wo er sich wegen Probleme im linken Knie von seinem dortigen Arzt Nivaldo Baldo behandelt lässt. Er diagnostizierte eine Überdehnung des hinteren Kreuzbandes im gleichen Knie.

Einer Bestätigung der Diagnose durch den BVB-Vereinsarzt verweigert sich bisher beharrlich: "Ich lasse mich in Dortmund nicht kaputt machen wie Christoph Metzelder oder Evanilson", polemisierte er in der "Bild"-Zeitung gegen die Ärzte des ehemligen Champions-League-Siegers. Er war dem BVB reines Proftdenken vor. "Alles dreht sich nur noch um Geld und Strafen. Die Menschlichkeit bleibt totatl auf er Strecke", wird er zitierte. Und einem Gehaltsverzicht hätte er sowieso nie zugestimmt. Das alles sei "totaler Quatsch.

BVB sieht Vertrauensbruch

Borussia Dortmund hat die von seinem Stürmer Marcio Amoroso erhobenen Vorwürfe entschieden zurückgewiesen. "Das sind verwirrende Aussagen, die immer aus demselben Dunstkreis kommen, wenn sich Marcio in seiner Heimat aufhält", erklärte BVB-Sportmanager Michael Zorc. Das Verhalten und die Äußerungen Amorosos wertet der BVB als Vertragsbruch und als Verlassen der Vertrauensbasis zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Borussia Dortmund hat über den Vorgang den Fußball-Weltverband FIFA informiert.

Der BVB hat den 29-jährigen Brasilianer aufgefordert, nach Dortmund zurückzukehren und sich bei seinem Arbeitgeber vorzustellen, "so wie es die Pflicht jedes Arbeitnehmers ist", hieß es in einer Mitteilung. Er muss spätestens bis zum 18. November auf dem Vereinsgelände sein.

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