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BVB: So geht es Marc Bartra einen Tag nach Anschlag und Operation

BVB-Innenverteidiger Marc Bartra wurde gleich nach dem Anschlag auf den Mannschaftsbus operiert. Am Tag danach haben seine Eltern ihn im Krankenhaus besucht und spanischen TV-Sendern verraten, wie es ihrem Sohn geht.

Marc Bartra steht im BVB-trikot auf dem Platz und fasst sich mit beiden Händen ins schwarze Haar

Wann Marc Bartra wieder für den BVB auf dem Platz stehen kann, ist noch unklar

Dem beim Anschlag auf den BVB-Mannschaftsbus verletzen Spieler Marc Batra geht es gut. Das sagten seine Eltern José Bartra und Montserrat Aregall im spanischen Fernsehen, nachdem sie ihren Sohn am Morgen im Krankenhaus besucht hatten."Marc geht es gut, ihm brummt nur der Schädel", sagte Barta senior. "Er hat uns gesagt, dass wir ruhig bleiben sollen, weil alles gut ausgehen wird." Das Erste, was er gehört habe, sei ein lauter Knall gewesen. "Erst tat ihm der Kopf weh, dann der Arm. Er wusste nicht, was los ist. Wegen des Knalls wurde ihm fünf Minuten schwindlig", sagte José Bartra. Und die Mutter des BVB-Abwehrspielers sagte: "Ich habe ein paar Minuten mit ihm gesprochen. Marc ist ruhig und so sind wir auch beruhigt."

Marc Bartra meldet sich selbst zu Wort

Am Nachmittag meldete sich Bartra selbst auf Facebook zu Wort: "Hallo Ihr alle! Wie Ihr sehen könnt, geht es mir schon viel besser. Vielen Dank Euch allen für Eure Unterstützung und Eure Nachrichten", schrieb Bartra auf Spanisch und Englisch. "Meine ganze Kraft geht an meine Teamkollegen , Unterstützer und Fans für das Spiel heute Abend!"  


Bartra will das Champions-League-Spiel der Borussia am Abend gegen AS Monaco im Fernsehen verfolgen "und drückt seinen Teamkollegen die Daumen", wie BVB-Mediendirektor Sascha Fligge mitteilte. Fligge besuchte den Spanier Bartra zusammen mit Sportdirektor Michael Zorc am Mittwoch im Krankenhaus. "Es geht ihm den Umständen entsprechend gut. Er hat sich sehr gefreut und war sichtlich gerührt, dass ihn so viele Teamkollegen und Verantwortliche seit gestern besucht haben", hieß es.

Bartra war noch in der Nacht zum Mittwoch operiert worden. Nach Vereinsangaben erlitt der Spanier beim Zerbersten einer Busscheibe "eine gebrochene Speiche im rechten Handgelenk und diverse Fremdkörpereinsprengungen" an Hand und Arm.


tkr mit DPA
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