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Fußball: 1000 Mal berührt - Red Bull Salzburg scheitert erneut in der Champions-League-Qualifikation

Die Fußballwelt lacht mal wieder über Red Bull Salzburg. Der österreichische Meister hat trotz seiner Sponsoren-Millionen erneut den Einzug in die Champions League verpasst. Das elfte Scheitern im elften Anlauf hatte beinahe schon tragische Züge.

Red Bull Salzburg

Enttäuschung pur bei den Spielern von Red Bull Salzburg. Der österreichische Meister verpasste durch ein 2:2 gegen Roter Stern Belgrad zum elften Mal in Folge den Einzug in die Champions League

DPA

Österreichs Fußball-Meister Red Bull Salzburg hat die erstmalige Qualifikation für die Gruppenphase der Champions League auch im elften Anlauf verpasst. Die Mannschaft des deutschen Trainers Marco Rose kam im Playoff-Rückspiel gegen Serbiens Champion Roter Stern Belgrad am Mittwochabend nicht über ein 2:2 (1:0) hinaus. 

Selbst eine 2:0-Führung reichte nicht

Selbst eine 2:0-Führung reichte nicht. Beide Treffer für den Gastgeber erzielte Munas Dabbur (45. Minute/48./Foulelfmeter), El Fardou Ben Nabouhane (65./66.) sorgte mit seinem Doppelpack innerhalb von nur gut einer Minute für den Ausgleich. Im Hinspiel hatte es in der Vorwoche ein 0:0 gegeben.

Salzburg war in der ersten Halbzeit klar überlegen und belohnte sich mit dem Tor kurz vor der Pause. Nach einem Foul an Hannes Wolf erhöhte Dabbur mit einem sicher verwandelten Strafstoß in der Red-Bull-Arena. 

Der 28-malige serbische Meister Belgrad gab sich nach der vermeintlichen Vorentscheidung jedoch nicht auf, wurde immer mutiger und sicherte noch das verdiente Unentschieden.

Während Salzburg auf dem Weg in die Königsklasse nach Niederlagen gegen unter anderem F91 Düdelingen (Luxemburg, 2012) und HNK Rijeka (Kroatien, 2017) erneut scheiterte, war Roter Stern im siebten Versuch zum ersten Mal erfolgreich. Die Teilnahme an der Champions League bringt nun ein Startgeld in Höhe von 15,25 Millionen Euro.

Scheitern als Running Gag

Unter Fußballfans ist das Scheitern von Red Bull Salzburg, die vom gleichnamigen Limonadenkonzern mit üppigen Sponsoren-Millionen ausgestattet werden, beinahe schon ein Running Gag. Auf Twitter wurde das Ausscheiden dann auch wieder genüsslich kommentiert.

kng / DPA

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