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Champions League: 1 -1 in Malmö - Glasgown Rangers scheiden aus

Die Glasgow Rangers müssen in diesem Jahr kleinere Brötchen backen - nach dem 1:1 bei Malmö FF und dem 0:1 im Hinspiel bedeutete die 3. Qualifikationsrunde Endstation für den schottischen Meister. Im Swedstad Stadium sahen die Zuschauer allerdings Akteure auf beiden Seiten, die nicht durch Fairness glänzten.

Malmö FF hat mit einem 1:1 (0:1) gegen die Glasgow Rangers die 4. Qualifikationsrunde in der Champions League erreicht. Nikica Jelavic hatte im Swedbank Stadium (24. Minute) für die Führung der Rangers gesorgt.

Doch nach Platzverweisen für seine Mitspieler Steven Whittaker (19.) und Madjid Bouhgerra (66.) sowie einer gelbroten Karte für Ricardinho (73.) auf der Gegenseite, nutzen die schwedischen Gastgeber durch Jiloan Hamad die Überzahl zum Ausgleich (80.), der nach dem 1:0-Hinspielcoup in Glasgow für die Schweden reichte.

Whittaker übt sich im Werfen

Dabei gab es zunächst ein Wechselbad der Gefühle für die Schweden und ihre schottischen Gäste. So schickte Schiedsrichter Vladislav Bezborodov Whittaker zum vorzeitigen Duschen, nach dem dieser in der 19. Minute den Ball auf Malmös Jimmy Durmaz geworfen hatte.

Fünf Minuten später durften die Rangers jedoch jubeln: Maurice Edu hatte in der Mitte Nikica Jelavic gefunden, der Malmös Torhüter Dušan Melichárek mit seinem schwachen linken Fuß überwand - die Rangers waren somit wieder im Rennen. Im weiteren Verlauf bestimmten jedoch zunächst Karten und weitere Platzverweise das Spiel.

Zwei weitere Platzverweise

Nachdem Bezborodov Spieler auf beiden Seiten mit dem gelben Karton bedacht hatte, schickte er nach Wiederanpfiff mit Madjid Bouhgerra den zweiten schottischen Akteur vom Rasen, nachdem er Dardan Rexhepi mit dem Ellbogen niedergestreckt hatte und dieser mit der Trage vom Platz getragen werden musste (66.). Doch Malmös Ricardinho ließ die doppelte Überzahl nicht lange zu, er sah nach einem Foul gegen Steven Naismith die gelbrote Karte (73.).

Dieser eine Mann mehr sollte den Schweden jedoch reichen, nachdem sich beide Teams angriffsfreudig gezeigt hatten. In der 80. Minute beförderte Jiloan Hamad den Ball aus 18 Metern per Dropkick auf das Tor von Allan McGregor, der keine Chance hatte, das Geschoss abzuwehren.

Natürlich folgten wütende Angriffe der schottischen Gäste, die sich am Ende nicht mehr gegen die Niederlage stemmen konnten. Am Ende hatten die Spieler auf beiden Seiten inklusive der Platzverweise zehn Karten einkassiert - dort lagen die Schotten mit 7:3 vorne.

Turbulente Schlussminuten in Kazan

Rubin Kazan hatte sich zuvor mit einem 2:1 (1:0) über Dynamo Kiew ebenfalls den Einzug in den letzten Qualifikations-Durchgang gesichert. Die Tore für den russischen Club erzielten Vladimir Dyadyun (19. Minute) und Aleksey Medvedev (88.), für Kiew traf Oleg Gusev (90.). Das Hinspiel hatte Kazan mit 2:0 für sich entschieden.

Sven Kittelmann

sportal.de / sportal

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