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Champions League: Chelsea nach Torfestival im Halbfinale

Es war ein Spiel, an das man sich noch Jahre später erinnern wird. Der FC Chelsea und der FC Liverpool haben in London ein wahres Fußball-Feuerwerk abgebrannt. Am Ende durften Nationalmannschafts-Kapitän Michael Ballack und die "Blues" über den Einzug ins Champions-League-Halbfinale jubeln.

Michael Ballack und der FC Chelsea haben sich in das Halbfinale der Fußball-Champions League gezittert. In einer hochklassigen und aufregenden Partie erkämpfte der FC Liverpool am Dienstag bei den "Blues" ein 4:4 (2:0). Doch das Remis nutzte dem englischen Rekordmeister nichts, nachdem sie das Viertelfinal- Hinspiel im eigenen Stadion mit 1:3 gegen die Londoner verloren hatten. Chelsea lag bereits mit 0:2 und 3:4 hinten.

Fabio Aurelio (19.) durch einen Freistoß aus 36 Metern und Xavi Alonso per Foulelfmeter (28.) brachten die Gäste noch vor der Pause in Front. Didier Drogba (51.), Alex (56.) und Frank Lampard (76.) schafften zunächst die Wende für die Gastgeber. Als aber Lucas (81.) und Dirk Kuijt (82.) für die "Reds" konterten, mussten die Londoner noch einmal bangen. Lampard (89.) wischte mit dem 4:4-Ausgleich alle Zweifel beiseite.

Ballack steigert sich

Ballack zeigte vor der Pause zunächst wie seine Mannschafts-Kollegen eine schwache Vorstellung. Doch der Kapitän der deutschen Nationalmannschaft steigerte sich ebenfalls. In der 67. Minute vergab er freistehend die große Chance zur 3:2-Führung.

Die 35 000 Zuschauer sahen eine Partie mit zwei unterschiedlichen Halbzeiten: In Hälfte eins spielte nur Liverpool. Die Gäste kombinierten auch ohne ihren verletzten Kapitän Steven Gerrard nach Belieben. Schon nach 13 Minuten verzog Fernando Torres aus aussichtsreicher Position. Bei Chelsea lief im Angriff und im Mittelfeld gar nichts. Die Deckung wirkte ohne ihren gelb-gesperrten Chef John Terry nicht immer sattelfest. Trainer Guus Hiddink reagierte früh und brachte Angreifer Anelka für Salomon Kalou (36.).

Drogba und Lampard stark

Nach dem Wechsel wurde die Begegnung hochklassig und dramatisch, weil auch die Gastgeber immer stärker wurden. Vor allem Drogba und Lampard trieben ihre Mannschaft nach vorn. Liverpool gab sich nie auf und verdiente sich das Remis - auch wenn es nichts mehr nutzte.

DPA / DPA

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