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Christoph Daum: Ende der "irren Spekulationen"

Christoph Daum wird auch in der kommenden Bundesliga-Saison die Kölner trainieren. "Selbstverständlich will ich weiter beim FC bleiben", so Daum in einer Stellungnahme. Auch Präsident Overath zeigte sich von Daums Entscheidung begeistert.

Erst nach dem Saisonfinale am 18. Mai und dem Spiel beim 1. FC Kaiserslautern wollen sich die Verantwortlichen des 1. FC Köln mit Aufstiegs-Trainer Christoph Daum zu Zukunftsgesprächen treffen. "Dann werden Geschäftsführung, Vorstand und Christoph Daum zusammenkommen und alle wesentlichen Dinge besprechen", sagte FC-Sprecher Christopher Lymberopoulos. Zunächst gelte alle Konzentration der Abschlusspartie in der Pfalz am kommenden Sonntag.

"An dieser Stelle muss ich alle irren Spekulationen beenden: Selbstverständlich will ich weiter beim FC bleiben", schrieb der 54- jährige Daum in einer Kolumne der Zeitung "Express". Daum, der seit November 2006 wieder beim 1. FC Köln tätig ist, hat noch einem Vertrag bis 2010, hätte aber mittels einer Ausstiegsklausel den Club zum Saisonende verlassen können. Der 1. FC Köln hatte mit dem 2:0 am Sonntag gegen den FSV Mainz 05 die Rückkehr in die Bundesliga vorzeitig perfekt gemacht.

Freude bei Overath

Daum bezeichnete den 1. FC Köln als "absoluten Premiumpartner, der riesige Emotionen hervorruft. Aber es gibt noch viel zu tun." Man müsse jetzt jeden Stein umdrehen und schauen, was darunter liege. "Für die Zukunft des FC sind weitere strukturelle Veränderungen unbedingt erforderlich", schrieb der 54-Jährige.

Der Kölner Vereinspräsident Wolfgang Overath sagte dem "Express", selbstverständlich würde man sich freuen, "dass wir mit dem Trainer, der uns in die Bundesliga geführt hat, weitermachen". Alle Vorstellungen, die Daum habe, seien in dessen Vertrag verankert. Der FC werde im Rahmen seiner Möglichkeiten versuchen, die Vorstellungen gemeinsam zu realisieren, äußerte Overath weiter. Dabei ergänzte der Weltmeister von 1974, solange er Präsident des 1. FC Köln sei, werde er den Club "in keiner Sekunde finanziell in Gefahr bringen. Wir gehen nur Risiken ein, die wir verantworten können."

Atmosphärische Störungen mit Daum gebe es nicht. "Ich habe den Trainer immer unterstützt, wir haben immer gut zusammengearbeitet", meinte Overath. "Selbstverständlich" wünsche er sich Daum als Trainer. "Schließlich habe ich ihn ja auch geholt. Und ich bin menschlich und fachlich davon überzeugt, dass er ein großer Trainer ist", sagte Overath.

DPA / jef

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