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EM 2021 Wahnsinn: Dänen gehen mit null Punkten in den letzten Spieltag und schaffen das Achtelfinale

Dänemark steht im Achtelfinale der EM 2021
Dänemark steht im Achtelfinale der EM 2021
© Jonathan Nackstrand/Pool AFP / DPA
Nach zwei Niederlagen waren die Chancen auf das Achtelfinale für Dänemark nur noch theoretischer Natur. Doch gegen Russland liefern die Dänen ein Wahnsinnsspiel ab – und stehen am Ende unter den letzten 16 der Europameisterschaft.

Keine Mannschaft hatte bei diesem Turnier bislang mehr zu erleiden als die dänische. Im ersten Spiel ging Superstar Christian Eriksen leblos zu Boden, musste auf dem Platz reanimiert werden, während seine Teamkollegen einen Kreis um ihn bildeten. Das Spiel wurde nach kurzer Unterbrechung fortgesetzt und ging dann gegen Außenseiter Finnland verloren. Das zweite Spiel gegen Belgien drehte eben jene Topfavoriten trotz dänischer Führung.

So ging man mit null Punkten und nur noch minimalen Chancen in den dritten und letzten Spieltag der EM-Vorrunde. Doch die Dänen zeigten gegen Russland eine Wahnsinnsleistung. Angepeitscht von tausenden Zuschauern im gut besuchten Stadion in Kopenhagen bezwang Dänemark Russland mit 4:1 und ist damit dank eines besseren Torverhältnisses im Achtelfinale. Im Parallelspiel hatte Belgien kräftig Schützenhilfe geleistet und Finnland mit 2:0 geschlagen.

Russland raus, Finnland kann noch hoffen

Damit hatten Dänemark, Russland und Finnland jeweils drei Punkte in Gruppe B. Die Dänen hatten sich aber als einzige ein positives Torverhältnis erarbeitet und sind damit Zweiter hinter Belgien. Russland ist derweil bereits sicher raus, während Finnland als Gruppendritter mit drei Punkten noch hoffen kann.

Mikkel Damsgaard (38.), Yussuf Poulsen (59.), Andreas Christensen (79.) und Joakim Maehle (82.) hatten die Treffer für Dänemark erzielt. Den Russen war durch einen sehr fragwürdigen Elfmeter der zwischenzeitliche 1:2-Anschluss durch Artjom Dsjuba (70.) gelungen. Die Belgier waren gegen Finnland durch ein Eigentor des finnischen Keepers Lukas Hradecky (74.) in Führung gegangen, ehe Eriksen-Freund und -Teamkollege Romelu Lukaku (81.) den sprichwörtlichen Deckel auf die Partie machte.

Nebeneffekt der Konstellation in Gruppe B übrigens: Die Schweiz, Dritter der Gruppe A, lässt nun mit Finnland und der Ukraine schon mal zwei Drittplatzierte hinter sich und ist damit ebenfalls sicher für das Achtelfinale qualifiziert.

fin

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