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Ecuador Nationalspieler flüchtet mitten im WM-Quali-Spiel vor Polizei im Krankenwagen

Die Polizei hat Ecuadors Fußball-Nationalspieler Enner Valencia per Haftbefehl gesucht - weil er Unterhalt für seine Tochter schuldete. Um der Verhaftung zu entgehen, simulierte er auf dem Platz Atemnot.

Geld da, Polizei wieder weg: Weil Ecuadors Fußball-Nationalspieler Enner Valencia seiner Tochter 17.134 Dollar Unterhalt schuldet, wurde in seiner Heimat zwischenzeitlich Haftbefehl gegen den 26-Jährigen erlassen. Valencia konnte sich in der Hauptstadt Quito vor und nach dem Duell mit Chile (3:0) in der südamerikanische WM-Qualifikation am Donnerstag einer drohenden Verhaftung entziehen. Zunächst entwischte der Profi des FC Everton nach einem Handgemenge mit der Polizei ins Stadion.

Das Spiel wurde für Valencia dann zum Krimi: Als der Sieg Ecuadors schon besiegelt war, bat er in der 82. Minute um ärztliche Betreuung. Angeblich wegen Atemnot. Mit Polizei-Geleit wurde der Fußballer in ein Hospital gebracht. Doch inzwischen war der Haftbefehl ausgesetzt und die Verfolgungsjagd beendet. Valencia hatte über seinen Rechtsanwalt die erforderlichen Bürgschaften eingereicht, um die rückständigen Zahlungen zu garantieren.

tkr DPA

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