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Europa League: Tottenham ist raus - Eindhoven und Lüttich bleiben ohne Niederlage

Die Europa League ist nicht unbedingt das Lieblingskind von Tottenhams Trainer Harry Redknapp. Und so mussten seine Spurs fast ein Wunder vollbringen, um noch die nächste Runde erreichen zu können. Ein Tor von Nelson Valdez zerstörte jedoch alle Vorhaben der Engländer. Lüttich und Eindhoven blieben indes ohne Niederlage.

Die Gruppen C und D waren bereits entschieden und Standard Lüttich und Hannover 96 sowie der PSV Eindhoven und Legia Warschau hatten sich die Tickets für die nächste Runde bereits gesichert. Zittern musste hingegen Rubin Kazan, denen Tottenham im Nacken saß. Doch die Russen holten den wichtigen Punkt in Saloniki.

Gruppe A

Tottenham Hotspur musste bei den Shamrock Rovers gewinnen und darauf hoffen, dass Rubin Kazan eine Auswärtsniederlage bei PAOK Saloniki einstreute. Zudem war die Mannschaft von Trainer Harry Redknapp noch darauf eingestellt, die Tordifferenz von fünf Toren auf die Russen aufholen zu müssen. Denn der direkte Vergleich mit Rubin war verloren, Saloniki stand als Gruppensieger fest.

Und für die Spurs lief es gut, denn der Keeper von Kazan, Sergey Ryzhikov, holte sich in der 13. Minute nach einem Foul gegen Georgios Georgiadis die Rote Karte ab. Vieirinha verwandelte den fälligen Strafstoß sicher und brachte Saloniki mit 1:0 in Front (16.). Und nur 13 Minuten später traf Steven Pienaar erstmals für die Spurs.

Als Andros Townsend den Iren in der 38. Minute das zweite Tor eingeschenkt sowie Jermaine Defoe kurz vor der Pause auf 3:0 erhöht hatte, war die Hoffnung der Spurs praktisch greifbar. Jene Hoffnung bekam kurz nach dem Seitenwechsel einen herben Dämpfer, als der Ex-Dortmunder Nelson Valdez zum 1:1 für Kazan traf.

Da es bis zum Ende beim Remis blieb, war auch der Treffer von Harry Kane zum 4:0 für die Spurs bedeutungslos. Saloniki behielt die Tabellenführung (12) und Rubin Kazan reichten elf Punkte zum Weiterkommen.

Gruppe B

In der Gruppe B war die Messe bereits gelesen. Standard Lüttich durfte sicher als Gruppensieger planen und zu viel Gegenwehr des FC Kopenhagen war auch nicht zu erwarten, da die Dänen bereits aussichtslos auf Platz drei lagen - Hannover stand indes als Zweiter der Gruppe fest. Und in der 31. Minute traf der 18-jährige Michy Batshuay dann auch für Lüttich zum 1:0.

Aber Kopenhagen lieferte einen guten Kampf und nach der Pause hatten Dane N'Doye (57.) mit einem Fallrückzieher sowie Morten Nordstrand (58.) mit einem satten Pfund an die Latte Pech. Zu einem Tor sollte es nicht reichen und so beendete Lüttich die Gruppe ohne Niederlage, Hannover schlug zeitgleich Vorskla Poltava mit 3:1.

Gruppe C

In der Gruppe C gab es ebenfalls kein Tauschen der Plätze zu beobachten, denn auch dort hatten der PSV Eindhoven (16) und Legia Warschau (9) schon vorab Nägel mit Köpfen gemacht und durften die letzten Spiele als eine Art Schaulaufen auf höherem europäischem Niveau betrachten. Dabei kam Hapoel Tel Aviv im Heimspiel gegen Warschau durch Salim Toama zum 1:0.

Man merkte den Spielern in beiden Matches an, dass ob der bereits entschiedenen Gruppenkonstellation das letzte Feuer fehlte. Einzig Gal Shish erschien ein wenig übermütig und handelte sich in der 63. Minute Gelb-Rot ein. Hapoel war so nur noch mit zehn Mann unterwegs, schaffte aber dennoch das 2:0 (76.) durch Avichai Yadin. Und auch der PSV beschenkte seine Fans mit zwei Toren gegen Rapid Bukarest. Verantwortlich waren Stanislav Manolev (75.) und Tim Matavz (79.).

sportal.de / sportal

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