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Online-Shopping: Angriff auf Amazon - übernimmt Chinas Handelsgigant Alibaba Zalando?

Amazon und Alibaba sind die globalen Giganten des Onlinehandels - und bisher gingen sich beide geschickt aus dem Weg. Doch nun drängen die Chinesen nach Europa. Und befeuern damit die Übernahmegerüchte von Zalando durch Alibaba.

Alibaba am Singles’ Day

Der Singles’ Day ist der umsatzstärkste Tag im Online-Shopping in China. Der Handelsgigant Alibaba erzielte 2019 innerhalb von 24 Stunden einen Umsatz von 38 Milliarden Dollar.

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Für Aktienhändler und Börsenbeobachter ist das Gerücht nicht neu: Alibaba hat Interesse an Zalando. Seit Jahren geistert diese Übernahmephantasie umher, immer mal wieder sorgen Spekulationen für Kurssprünge bei Zalando. Erst Anfang des Jahres kletterte die Aktie von Zalando um gut 6 Prozent nach oben, nachdem das "Handelsblatt" über Investitionen von Alibaba in europäische Firmen geschrieben hatte.

Doch dieses Mal scheint es mehr als eine fixe Idee zu sein. Denn Alibaba drängt mit aller Macht nach Europa, berichtet die "Welt am Sonntag". Und könnte damit die Handelswelt vollkommen auf den Kopf stellen. Denn bislang teilen sich die großen Handelsgiganten Amazon und Alibaba die Welt auf. Während der US-Konzern den Westen dominiert, ist Alibaba im Osten aktiv. Das spiegelt sich auch in den Umsätzen wieder: Über die Plattform von Alibaba wurde zuletzt ein Handelsvolumen von 853 Milliarden US-Dollar erwirtschaftet, allerdings kommen nur fünf Prozent davon aus dem Ausland. Der Löwenanteil wird nach wie vor in China verdient. Zwar können Kunden aus dem Westen bei der Tochterfirma Aliexpress schon heute einkaufen. Doch der Webshop wirkt bislang wenig einladend: Billiger China-Plunder, die Kaufpreise in Dollar - das alles wirkt wenig vetrauenerweckend.

Das weiß auch Alibaba. Und setzt an zum großen Sprung. Der Nichtangriffspakt der beiden weltgrößten Handelsriesen scheint vom Tisch. Den Chinesen reichen Asiens Käufer nicht mehr. Sie wollen mehr.

Als ersten Schritt schafft Alibaba die nötige Infrastruktur. In der belgischen Stadt Lüttich, gerade einmal 40 Kilometer von der deutschen Grenze entfernt, entsteht ein Logistikzentrum auf einer Fläche von 31 Fußballfeldern. 2021 soll es den Betrieb aufnehmen. Kleinere Logistikstandorte bei Frankfurt am Main und Bingen am Rhein sowie Zentren in Tschechien komplettieren den Aufschlag der Chinesen für den deutschen Markt.

Amazon vs. Alibaba: Die Chinesen wachsen rasant

Bislang erklärte Alibaba, dass diese Logistikzentren vor allem dafür da seien, Ware aus Deutschland nach China zu bringen. Doch dass diese Standorte nur für den Import nach China herhalten sollen, glaubt kaum noch jemand. "Das neue Drehkreuz in Lüttich ist realistisch betrachtet der Baustein eines viel größeren Plans", sagte Digitalexperte Olaf Rotax von der dgroup zum "Handelsblatt"."Die Chinesen bauen ein digitales Pendant zur Welthandelsorganisation", so Rotax. Dafür öffnen sie ihren Marktplatz für kleine und mittlere Händler aus Russland und der Türkei. Auch dort hat Alibaba in der jüngsten Vergangenheit Logistikzentren gebaut. So bekommen diese Händler Zugang zu chinesischer Kundschaft. Und Alibaba erobert zeitgleich den Westen.

Amazon selbst äußert sich laut der "Welt am Sonntag" nicht zu dem Geschehen. Aber es ist klar, dass der US-Handelsriese die Entwicklung genau verfolgt. Noch erzielt Amazon deutlich höhere Umsätze, allein im dritten Quartal erwirtschaftete der Konzern rund 70 Milliarden Dollar. Alibaba erzielte im gesamten Geschäftsjahr 2019 (das im März endete) 56 Milliarden Dollar. Allerdings wachsen die Chinesen rasant: Das Plus lag im zweiten Quartal 2019/2020 bei 51 Prozent. Darüber hinaus fahre Alibaba fast ebenso hohe Gewinne wie Amazon ein, allerdings mit einem Zehntel der Beschäftigten, so die "Welt am Sonntag". 

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Wie Alibaba nach Europa kommt

Um den westlichen Markt zu erobern, fährt Alibaba zweigleisig. Zum einen wird die Präsenz von Aliexpress erhöht. Als die Chinesen im Sommer 2019 im Einkaufszentrum Xanadú bei Madrid ihre erstes Geschäft eröffneten, campierten die Kunden die Nacht vor der Tür. Denn Alibaba lockte mit Eröffnungsgeschenken: Scooter, Smartphones und Drohnen sollen die Chinesen verschenkt haben. Aber nicht nur die Tochter Aliexpress soll den Einstieg in Europa ermöglichen. Auch der Zukauf etablierter Firmen ist für Alibaba eine denkbare Strategie. Im asiatischen Raum schluckte der Handelsriese einfach kleinere Konkurrenten. "Eine wichtige Strategie ist die Übernahme von bestehenden und potenziellen Wettbewerbern", zitiert die "WamS" einen UN-Report. Und setzt nach, dass sich in Deutschland dafür das Online-Modehaus Zalando anbieten würde.

Zalando hat sich auf dem deutschen Markt etabliert, die Kunden vertrauen dem Unternehmen. Mit einer Übernahme müsste Alibaba nicht erst selbst eine solche Marke entwickeln. Und: Die Chinesen sind genau diesen Weg schon gegangen. Im Jahr 2016 übernahm der Konzern für vier Milliarden Dollar Lazada, einen Händler für Mode, Schuhe und Kosmetik, der in Malaysia, Indonesien, Thailand und weiteren asiatischen Ländern aktiv ist - und der wie Zalando auch aus dem Hause Rocket Internet stammt. Laut der "Welt am Sonntag" habe Alibaba nach und nach das Sortiment ausgeweitet. Inzwischen bietet auch Lazada Elektronikartikel an. Ähnlich könnte es auch mit Zalando passieren. 

Plant Alibaba den großen Logistikaufschlag?

Es könnte aber auch ganz anders sein, schreibt die "taz". Die Aktivitäten von Alibaba würden vor allem auf ein weltumspannende Logistiknetz hindeuten und weniger auf einen europäischen Modehändler. Demnach plane der Konzern eher, Ware von allen Punkten der Welt binnen 72 Stunden dorthin zu liefern, wo der Kunde sitzt. Und dabei habe Alibaba weiterhin die chinesische Kundschaft im Blick - und nicht die deutschen Shopper. Tatsächlich unterhält der Konzern ähnliche Logistikstandorte wie in Lüttich in Malaysia, Ruanda, Russland und Dubai.

Auch wenn immer noch nicht klar ersichtlich ist, welche Strategie die Chinesen in Europa umsetzen wollen, ist eines zumindest sicher: Die Präsenz von Alibaba in der westlichen Welt wird deutlich ausgebaut. Der Konzern hat sich selbst bislang nicht zu den Gerüchten geäußert. 

Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.
Füllhorn Rente 63 ?
Wer 2018 NEU in den Ruhestand ging a) und die „abschlagsfreie Rente 63“ mit mindestens 45 Versicherungsjahren kassierte, erhielt im Schnitt 1265 Euro monatlich, 1429 Euro (als Mann) bzw. 1096 Euro (als Frau) RENTE. b) und wer die „normale“ Altersrente kassierte, erhielt monatlich im Schnitt 950 Euro, 1080 € (als Mann) bzw. 742 Euro (als Frau) RENTE. Nach Adam Riese bedeutet das, das erst Zeiten ab dem 18. LJ für die Rentenversicherung gewertet werden, dass männliche Nicht-Akademiker über 45 Arbeitsjahre hinweg mehr als 25 Euro monatlich pro Stunde verdient haben müssten. sprich: ab 1973 ! (zu DM-Zeiten 50 DM Stundenverdienst ! ... als Nicht-Akademiker ??) Meine Erfahrung ist, dass man mit 18 zur Armee musste und das anschließende Studium frühestens im 25 LJ beenden konnte -- also in 1981 ! (25 + 45 = 70. LJ mit Altersrente ohne Abzüge). Ergebnis: erst in 2026 könnten vergleichbare Akamdemiker (nach 45 Vers.Jahren) in VOLLE Rente gehen. PS: Nach Rechnung der „Die Linke“ bräuchte man über 37 Jahre hinweg einen Stundenverdienst von mind. 14,50 Euro (29 DM), um NICHT auf die „Grundsicherung für Altersrentner“ angewiesen zu sein; also den statistischen Wert von 800 Euro mtl. Rentenbezug zu überschreiten. Wer erkennt den Zaubertrick der „abschlagsfreien Rente 63“ ? Wer kennt den Zaubertrick, in weniger Zeit, mit weniger Ausbildung, maximale Top-Renten-Ergebnisse zu erzielen ? (welches nicht einmal die gierigsten Börsenbanker und Versicherungsmakler in einer Demokratie für realisierbar hielten) ?