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FC Bayern: Wird Lahm der neue Matthias Sammer?

Neuer Job für Philipp Lahm? Bis 2018 wird der Verteidiger noch als Spieler in Diensten des FC Bayern stehen - doch nach seinem Karriere-Ende könnte eine neue Herausforderung im Verein auf ihn warten.

Bis 2018 läuft Philipp Lahms Vertrag bei den Bayern noch

Bis 2018 läuft Philipp Lahms Vertrag bei den Bayern noch

Trotz Sommerpause macht der FC Bayern fleißig Schlagzeilen. Erst wurde bekannt, dass Uli Hoeneß wieder als Bayern-Präsident kandidieren (und es wohl auch werden) wird. Nun hat man offenbar auch mit Philipp Lahm große Pläne. Wie die "Bild" berichtet, könnte der Bayern-Kapitän nach seiner Spieler-Karriere als Sportvorstand Nachfolger von Matthias Sammer werden. Der Plan der Bayern-Bosse demnach: Wenn Lahm seine aktive Fußballer-Laufbahn im Sommer 2018 beendet, soll er in den Manager-Posten eingearbeitet werden.

Anfang Juli war Sportvorstand Matthias Sammer zurückgetreten, seither ist sein Posten vakant. Für Lahm spricht, dass er den Verein gut kennt; seit 1995 ist er bei den Bayern und war nur einmal an den VfB Stuttgart ausgeliehen. Als langjähriger Kapitän seines Teams hat er gezeigt, dass er Verantwortung übernehmen kann. Erste Schritte im Management-Bereich hat Lahm auch schon gemacht: Seit 2015 ist er als Gesellschafter des Sportprodukte-Herstellers Sixtus tätig.

Viel Bewegung bei den Bayern

Offiziell ist noch nichts, auch Gespräche soll es noch nicht gegeben haben. Im Interview mit der "Süddeutschen Zeitung" ließ Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge heute jedoch klar durchblicken, dass man auch nach Lahms Karriere mit ihm plant. "Er ist auch für mich als Vorstandschef ein nicht nur angenehmer, sondern auch sehr qualifizierter Gesprächspartner", so Rummennigge. "Deshalb kann ich mir vorstellen, dass Philipp für den Verein in der Zukunft auch außerhalb des Platzes eine wichtige Rolle spielen könnte."

Bei den Bayern bewegt sich in diesem Jahr einiges. Mit Carlo Ancelotti ist nach dem eher kühl und analytisch agierenden Pep Guardiola wieder ein Trainer im Amt, der als nahbar und bei Spielern außerordentlich beliebt gilt - viele Fans sehen das als eine Art Rückkehr zu Zeiten mit Trainern wie Ottmar Hitzfeld oder Jupp Heynckes. Dass Uli Hoeneß zurückkommen soll, scheint ohnehin beschlossene Sache. Im November steht in München die Jahreshauptversammlung der Bayern an, dann wird auch der neue Präsident gewählt. Da Hoeneß aller Voraussicht nach ohne Gegenkandidat antreten wird, steht einer Rückkehr ins Amt kaum mehr etwas im Wege.

car

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