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FC St. Pauli: Nur das Trikot bleibt im Heavy-Metal-Look

Stadionumbau, Scouting-System, seriöses Wirtschaften: Der FC St. Pauli hat mit seinem Image als Chaosclub gebrochen und will mit hoher Professionalität zurück auf die große Fußball-Bühne.

"Unser Ziel ist es, so professionell wie ein Top- Zweitligist zu arbeiten", sagte Sportchef Holger Stanislawski vor dem Regionalliga-Saisonstart am Samstag beim Wuppertaler SV zu den gehobenen Ansprüchen der Hamburger.

Sportlich ist die Marschroute klar: Nach drei quälenden Jahren in der Drittklassigkeit soll nun endlich die Rückkehr in die 2. Liga gelingen. "Wir wollen aufsteigen, alle unterwerfen sich diesem Ziel", sagte Trainer Andreas Bergmann. Doch die größeren Veränderungen stehen im Umfeld an. Stanislawski hat in den vergangenen Jahren hart daran gearbeitet, den Kiez-Club zu modernisieren, dabei aber das besondere Flair des selbst ernannten "Weltkulterbes" St. Pauli zu erhalten.

"Typischer Ausbildungsclub"

Bestes Beispiel ist der Stadionumbau, der nach schier endlosen Debatten nun endlich angepackt werden soll. Im Herbst rollen die Bagger an, um bis zum nächsten Sommer zunächst die Südtribüne komplett zu erneuern. 2600 Sitzplätze sollen neu entstehen, darunter 1000 im Business-Bereich. Um neue Geldquellen zu erschließen, geht St. Pauli damit neue Wege, bleibt sich aber auch selbst treu: Die zehn VIP-Logen werden als plüschige Séparées ausgestattet, die Mehrzahl der Plätze im Millerntor-Stadion bleiben Stehplätze.

Im sportlichen Bereich plant Stanislawski eine Scouting-Datenbank wie beim Stadtrivalen HSV, in der Stärken und Schwächen interessanter Spieler stehen. Nun sucht er nach Spähern: "Wir haben schon mit Leuten gesprochen, die das nötiger Auge für Talente und dieselbe Fußball-Philosophie wie wir haben." Auch Bergmann wirbt für St. Pauli als "typischen Ausbildungsclub" und warnt junge Spieler davor, zu früh ihr Glück bei großen Vereinen zu suchen.

Trikots im schwarzen Heavy-Metal-Look

Die große Bühne ist ihnen zumindest hin und wieder auch bei St. Pauli gewiss. Schon am 9. September kommt es im DFB-Pokal zur Revanche für die Halbfinal-Niederlage im vergangenen Jahr gegen Bayern München. Finanziell ist das ein weiterer Segen für den stetig gesundenden Club. Im vergangenen Jahr allerdings raubte das unglückliche Aus den Spielern die Konzentration im Liga-Endspurt.

Damit das in diesem Jahr nicht geschieht, haben Stanislawski und Bergmann den Kader verstärkt. Vor allem die Offensivkräfte Daniel Stendel (Hannover 96), Florian Bruns (Alemannia Aachen) und Charles Takyi (HSV) sollen die Mannschaft flexibler machen. Zudem ist Pokalheld Felix Luz weiter dabei. Bergmann sieht nun eine "gesunde Mischung" im Team, zu dem auch noch die Bundesliga-erfahrenen Thomas Meggle und Jens Scharping gehören.

Rein optisch werden die Hamburger jedenfalls wieder der Hingucker der Liga sein. Die Tarnfarben-Trikots aus der vergangenen Saison werden abgelöst durch Hemden im schwarzen Heavy-Metal-Look - inklusive Rissen und Nieten. So ganz ohne Kiez-Image soll es dann ja auch nicht sein.

DPA

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Füllhorn Rente 63 ?
Wer 2018 NEU in den Ruhestand ging a) und die „abschlagsfreie Rente 63“ mit mindestens 45 Versicherungsjahren kassierte, erhielt im Schnitt 1265 Euro monatlich, 1429 Euro (als Mann) bzw. 1096 Euro (als Frau) RENTE. b) und wer die „normale“ Altersrente kassierte, erhielt monatlich im Schnitt 950 Euro, 1080 € (als Mann) bzw. 742 Euro (als Frau) RENTE. Nach Adam Riese bedeutet das, das erst Zeiten ab dem 18. LJ für die Rentenversicherung gewertet werden, dass männliche Nicht-Akademiker über 45 Arbeitsjahre hinweg mehr als 25 Euro monatlich pro Stunde verdient haben müssten. sprich: ab 1973 ! (zu DM-Zeiten 50 DM Stundenverdienst ! ... als Nicht-Akademiker ??) Meine Erfahrung ist, dass man mit 18 zur Armee musste und das anschließende Studium frühestens im 25 LJ beenden konnte -- also in 1981 ! (25 + 45 = 70. LJ mit Altersrente ohne Abzüge). Ergebnis: erst in 2026 könnten vergleichbare Akamdemiker (nach 45 Vers.Jahren) in VOLLE Rente gehen. PS: Nach Rechnung der „Die Linke“ bräuchte man über 37 Jahre hinweg einen Stundenverdienst von mind. 14,50 Euro (29 DM), um NICHT auf die „Grundsicherung für Altersrentner“ angewiesen zu sein; also den statistischen Wert von 800 Euro mtl. Rentenbezug zu überschreiten. Wer erkennt den Zaubertrick der „abschlagsfreien Rente 63“ ? Wer kennt den Zaubertrick, in weniger Zeit, mit weniger Ausbildung, maximale Top-Renten-Ergebnisse zu erzielen ? (welches nicht einmal die gierigsten Börsenbanker und Versicherungsmakler in einer Demokratie für realisierbar hielten) ?