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2. Fußball-Bundesliga: Freiburg schießt Effenbergs Paderborn ab

Angreifer Nils Petersen war der Mann des Spiels: Der Freiburger sorgte mit drei Toren beim 4:1 gegen Paderborn fast allein für die erneute Tabellenführung der Breisgauer.

Torjäger Nils Petersen schießt gegen Paderborn drei der vier Freiburger Tore

Nils Petersen feiert sein zweites Tor gegen Paderborn

Nils Petersen hat den SC Freiburg mit drei Toren zurück an die Tabellen-Spitze der 2. Fußball-Bundesliga geschossen. Einen Tag nach dem 1:0-Sieg von RB Leipzig gewannen die Breisgauer am Sonntag mit 4:1 (3:0) gegen den SC Paderborn und verdrängten die Sachsen aufgrund der besseren Tordifferenz von Platz eins. Beide Teams haben je 29 Punkte.

Torjäger Petersen brachte im Duell der Erstliga-Absteiger die Freiburger mit seinen Saisontreffern 12 und 13 schon früh in Führung (3./21. Minute). Vincenzo Grifo erhöhte mit einem direkt verwandelten Freistoß auf 3:0 (40.). Kurz zuvor war Paderborns-Kapitän Marvin Bakalorz mit Gelb-Rot vom Platz gestellt worden. Das 4:0 erzielte erneut der überragende Petersen (52.). Den Treffer für die Ostwestfalen markierte Khaled Narey (90.). Für Paderborn, das 15. bleibt, war dies die erste Liga-Niederlage unter seinem neuen Trainer Stefan Effenberg im fünften Spiel.

"Das frühe Tor hat uns in die Karten gespielt. Das war von uns eine hochkonzentrierte Leistung bis zum Schluss", sagte Matchwinner Petersen beim TV-Sender Sky. Paderborns Oliver Kirch gestand: "Das war bestimmt unser schwächstes Spiel unter Stefan Effenberg."

Die SpVgg Greuther Fürth gewann durch einen Treffer von Goran Sukalo in der letzten Sekunde mit 2:1 (1:0) beim 1. FC Heidenheim und kletterte mit nun 24 auf Platz fünf. Heidenheim kassierte die zweite Pleite auf eigenem Platz nacheinander. Die Gäste freuten sich bei den ansonsten so heimstarken Heidenheimern über die frühe Führung durch Sukalo (4.). Im weiteren Verlauf ließen die Franken weitere gute Chancen liegen. Das bestraften die Schwaben mit dem 1:1 von Robert Leipertz (64.). Doch am Ende jubelten doch wieder die Fürther. "Das ist bitter", klagte der frustrierte Heidenheimer Coach Frank Schmidt, "wir habe in der zweiten Halbzeit eine grandiose Partie hingelegt."

Der 1. FC Kaiserslautern ist nach dem überraschenden Auswärtssieg beim Top-Club RB Leipzig gegen den FSV Frankfurt nicht über ein 1:1 (0:1) hinausgekommen. Durch das Remis verbesserte sich der FCK in der Tabelle jedoch auf Rang neun. Die

Hessen nutzten die Verunsicherung der Pfälzer nach vergebenen Chancen zum 1:0 durch Felipe Pires (34.).

Beim Ausgleich unterlief Florian Ballas ein unnötiges Eigentor (51.). Lauterns Markus Karl sah in der 77. Minute Gelb-Rot. Wenig später musste auch der Frankfurter Ehsan Haji Safi nach der zweiten Gelben Karte vom Feld (83.).

tis / DPA

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