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FUSSBALL: »Sabotage« bei der Eintracht?

Strafanzeige gegen Unbekannt wird die Eintracht Frankfurt Fußball AG stellen. Der Vorwurf: Vertrauensbruch und Weitergabe von vertraulichen Dokumenten.

Strafanzeige gegen Unbekannt wird die Eintracht Frankfurt Fußball AG stellen. Der Vorwurf: Vertrauensbruch und Weitergabe von vertraulichen Dokumenten.

Hintergrund sind Verträge von zwei ehemaligen Spielern und des noch amtierenden Amateurtrainers, die am Mittwoch in der »Sport Bild« erschienen sind. Vor allem in der Offenlegung der Gehälter sieht der Sportdirektor und Interimstrainer der Eintracht, Rolf Dohmen, verschwörerische Ansätze. »Hier soll von interessierter Seite ganz bewusst im Abstiegskampf Unruhe bei uns reingebracht werden«.

Kein »Feuerwehr«-Coach

Um dieser Unruhe entgegen zu wirken, haben die Vorstandsmitglieder der Eintracht den bisherigen Interimstrainern Rolf Dohme und Armin Kraaz ihre breite Unterstützung bis zum Saisonende zugesagt. Es soll für die letzten acht Spiele also kein »Feuerwehr«-Coach verpflichtet werden. Dohmen fordert statt dessen von seinen Profis: »Volle Konzentration auf die letzten acht Spiele und keinerlei Ablenkung mehr!« Dazu gehört seiner Meinung nach auch die Abschiedsfeier von Jan-Aage Fjörtoft, der nach Norwegen zurückkehrt. Dohmen hat den scheidenden Eintracht-Star darum gebeten, seine Abschiedsfete in einer Frankfurter Nobel-Disco ins Waldstadion zu verlegen. »Wir stehen im Abstiegskampf. Was macht es da gegenüber unseren Fans für einen Eindruck, wenn wir ausgelassen in einer Disco feiern. Feiern können wir noch genug, wenn wir den Klassenerhalt geschafft haben«, so Dohme.

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