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Fußball in Südamerika: Mit Viagra auf Torejagd

Kurioser Plan beim brasilianischen Traditionsclub Gremio Porto Alegre: Das Team will sich im südamerikanischen Libertadores-Cup mit der blauen Sex-Wunderpille stärken. Erektionsstörungen sind aber nicht der Grund für die ungewöhnliche Maßnahme.

Viagra gegen den Leistungsabfall: Brasiliens Fußball-Erstligist Gremio Porto Alegre erwägt den Einsatz der blauen Pille bei Spielen im südamerikanischen Libertadores-Cup. Das Wundermittel gegen Erektionsstörungen soll jedoch nicht den Sex-Appetit der Spieler anregen, sondern die Sauerstoff-Probleme in den hoch in den Anden gelegenen Stadien der Gegner mindern.

Da bekannt ist, dass Viagra gegen die Höhenkrankheit helfen kann, in dem es den Blutdruck senkt und die Sauerstoff-Aufnahme in der Lunge wieder erhöht, prüfen Gremios Ärzte den Einsatz des Arzneimittels. Trainer Celso Roth reagiert aber zurückhaltend, weil er einen Konflikt im Zusammenhang mit Doping sieht, obwohl der enthaltene Arzneistoff Sildenafil nicht auf der Verbotsliste der Anti-Doping-Agentur WADA steht.

Gremio spielt in der Gruppenphase im 2800 Meter hoch gelegenen Tunja gegen den kolumbianischen Vertreter Boyaca Chica und auf 2575 Meter Höhe in der bolivianischen Stadt Cochabamba. Zudem könnte es zu einem Duell gegen CF Pachuca (2425 m) kommen, falls die Mexikaner die Ausscheidungsrunde gegen CF Universidad de Chile gewännen.

kbe

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