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Fußball-WM 2006: Steinbrück fordert mehr Großbildleinwände

Die Fifa lässt nur in zwölf Spielorten in Deutschland Übertragungen der Fußball-WM auf Großbildleinwänden zu. "Eine Zumutung für die Fans", sagt Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Peer Steinbrück. Und will etwas dagegen unternehmen.

Im Vorfeld der Fußballweltmeisterschaft 2006 in Deutschland bahnt sich eine Auseinandersetzung um die Übertragung der Spiele auf Großbildleinwänden an. In der "Bild"-Zeitung kritisierte der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Peer Steinbrück (SPD) die Entscheidung des Weltfußballverbandes FIFA, nur in den zwölf WM-Spielorten wie Gelsenkirchen oder Hamburg Übertragungen der Spiele auf Großbildleinwänden zuzulassen.

"Eine Zumutung für alle Fans! Das dürfen wir uns nicht bieten lassen", sagte Steinbrück im Hinblick auf die Tatsache, dass damit Fußball-Anhänger in Nicht-WM-Städten von solchen Open-Air-Ereignissen ausgeschlossen würden. "Die WM soll ein Fest für alle sein. Dann müssen die Fans die Spiele gemeinsam sehen dürfen", forderte der SPD-Politiker. Notfalls werde er das zum Thema der Ministerpräsidenten-Konferenz machen, kündigte Steinbrück an.

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