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Fußball-Weltmeisterschaft: Streit mit Katar: Viele Saudis gucken bei WM-Spielen im TV in die Röhre

Wenn Saudi-Arabien heute das WM-Eröffnungsspiel gegen Russland bestreitet, können viele Fans das Spiel nicht im TV verfolgen. Großbildleinwände sollen nun zumindest teilweise Abhilfe schaffen.

Saudi-Arabien: Turki al-Sheikh und Juan Antonio Pizzi

Saudi-Arabiens Sportminister Turki al-Sheikh und Nationalcoach Juan Antonio Pizzi während einer Trainingseinheit der Mannschaft

Getty Images

Die politische Krise mit dem Nachbaremirat Katar hat starke Auswirkungen auf die TV-Übertragung der WM-Spiele in Saudi-Arabien. Viele Fußballfans dort werden die Partien der Weltmeisterschaft nur illegal im Fernsehen verfolgen können. Die Übertragungsrechte für die arabische Welt liegen bei dem katarischen Sender Bein Sports - dieser aber besitzt in Saudi-Arabien wegen der Golf-Krise keine Sendelizenz mehr. Das Königreich forderte deshalb vom Weltverband Fifa die Ausstrahlungsrechte für 22 Partien. Die Verhandlungen blieben aber erfolglos, wie Medien berichteten.

Trotzdem bereitet sich das fußballbegeisterte Land mit öffentlichen Großbildleinwänden auf das Eröffnungsspiel am heutigen Donnerstag vor, in dem Saudi-Arabien auf Gastgeber Russland trifft. Aus dem Königreich heißt es, der staatliche Sportkanal wolle die Partie übertragen. 

Sender Beoutq will Spiele zeigen - ohne Rechte

Der in Saudi-Arabien ansässige Sender Beoutq will sogar alle Spiele zeigen. Rechte besitzt er jedoch nicht. Bein Sports wirft ihm vor, seit Oktober Inhalte auszustrahlen, die er vom katarischen Kanal und von anderen Sendern stehle. Bei Beoutq handele es sich um ein "Piraten-Netzwerk", das in Saudi-Arabien und in anderen Ländern illegal Abonnements verkaufe, erklärte Bein Sports.

Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate, Bahrain und Ägypten hatten vor etwas mehr als einem Jahr eine Blockade über Katar verhängt und die Grenzen geschlossen. Sie werfen dem Emirat unter anderem die Unterstützung von Terror und zu enge Kontakte zum Iran vor. Der Gastgeber der WM 2022 weist die Anschuldigungen zurück. 

Aus Ägypten kamen Klagen, das WM-Abo von Bein Sports sei für Fußballanhänger in dem armen Land mit umgerechnet fast 100 Dollar zu teuer. Deshalb verlangte auch Ägypten von der Fifa die Übertragungsrechte für 22 WM-Partien, ebenfalls erfolglos. Ausweichen könnten Fans in der Region auf einen arabischsprachigen Kanal aus Israel: Der Sender Makan wird alle Spiele über Satellit übertragen.

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vit / DPA

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.