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Hamburger SV: Rost soll Nummer eins bleiben

Der HSV hat zwei wichtige Personalentscheidungen getroffen: Auch in Zukunft will Trainer Bruno Labbadia auf Keeper Frank Rost setzen. Der bisher ausgeliehene, venezolanische Nationalspieler Tomas Rincon erhielt einen Vertrag bis 2014.

Der Hamburger SV hat den bisher ausgeliehenen Venezolaner Tomas Rincon bis 2014 verpflichtet und will sich nun auch noch die Dienste von Torhüter Frank Rost für ein weiteres Jahr sichern. Wie "Bild.de" und der Radiosender "NDR 90,3" am Donnerstag berichteten, hat Trainer Bruno Labbadia Rost in einem Vier-Augen-Gespräch unterrichtet. "Ich habe mich entschieden", sagte Labbadia zuvor bei einer Pressekonferenz. Er wollte aber seine Entscheidung noch nicht publik machen. Rost hatte zuletzt mehrfach moniert, dass man mit ihm nicht mehr gesprochen habe.

"Wir handeln und reden nicht so viel, wir lassen uns von keinem das Tempo vorgeben", sagte Labbadia knapp zu Rosts Äußerungen in der Presse. Zudem hatte sich der Keeper im Sommer in der Öffentlichkeit kritisch zum Sportchef-Kandidaten Roman Grill geäußert und damit den Unmut des Vorstandes auf sich gezogen. Der 36-Jährige überzeugte aber immer mit sportlichen Leistungen und spielt eine gute Saison beim Bundesliga-Fünften. "Wir wollen Typen haben, aber es gehört dazu, sich an Absprachen zu halten", betonte der Coach.

Rincon ist Spieler "mit Potential"


Für Rincon hat der HSV angeblich eine knappe halbe Million gezahlt, ursprünglich waren 1,5 Millionen Euro verlangt worden. Rincon stand bei Deportivo Tachira unter Vertrag, gehörte aber privaten Eigentümern. "Tomas ist ein junger Spieler mit Potenzial, der vor allem nicht aufgegeben hat und als er gebraucht wurde, von null auf hundert durchstarten konnte", sagte Labbadia.

Erst nach dem Ausfall des Brasilianers Zé Roberto bekam der defensive Mittelfeldspieler längere Einsatzzeiten. "Ich bin sehr glücklich, beim HSV bleiben zu dürfen und werde alles tun, um Stammspieler zu werden", sagte der venezolanische Nationalspieler.

DPA / DPA

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