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Wechselwilliger BVB-Profi Gündogan wehrt sich gegen Abzocke-Vorwurf


Seit Wochen kursieren Gerüchte, wohin es Dortmunds Ilkay Gündogan ziehen wird. Fans werfen dem Profi Abzocke und Vertragspoker vor. Nun bezog der 24-Jährige auf Facebook Stellung zu den Anfeindungen.

Nachdem Ende April bekannt wurde, dass Nationalspieler Ilkay Gündogan seinen bis 2016 laufenden Vertrag mit Borussia Dortmund nicht verlängern will, brodelt die Gerüchteküche, wo es den 24-Jährigen hinziehen wird. Neben Manchester United und dem FC Barcelona wurde auch dem FC Bayern großes Interesse an Gündogan nachgesagt. Letztere sollen von einer Verpflichtung inzwischen aber wieder absehen - auch, weil der Edeltechniker offenbar zu hohe Gehaltsvorstellungen geäußert hatte.

Da dem BVB nur im Fall eines Transfers in diesem Sommer eine hohe Ablösesumme winkt, werfen vor allem die Fans dem wechselwilligen Mittelfeldspieler "Abzocke" und eine "Hinhalte-Taktik" vor. Angesichts der Anfeindungen sah sich Gündogan nun offenbar dazu gezwungen, ein persönliches Statement abzugeben.

"Weder Zockerei, noch eine Hinhaltetaktik"

Auf seiner Facebook-Seite schreibt der (Noch-)Borusse am Freitagmorgen, er wolle einige Dinge zurechtrücken und seinen Fans einen besseren Einblick in die Geschehnisse der letzten Wochen ermöglichen. Er selbst habe zu Beginn der Gerüchteküche selbst schmunzeln müssen, "als aber von 'Vertragspoker' und 'Abzocke' die Rede war, hat mich dass schon sehr nachdenklich gestimmt", so der Fußballprofi. Bei all den Gerüchten sei jedoch vergessen worden, dass er noch ein Jahr Vertrag beim BVB habe.

"Was mir wichtig ist: das ist alles weder eine Zockerei, noch eine Hinhaltetaktik. Wie es für mich persönlich weitergeht, werde ich baldmöglichst - aber erst nach der Saison und unserem wichtigen Spiel für die EM Qualifikation mit der Nationalelf - entscheiden", schließt Gündogan seine Stellungnahme ab.

Fans wollen Wechsel Gündogans

Von den Fans wurde Gündogans Post bereits gut 400 Mal kommentiert. Sein Statement weckt beim Großteil der User offenbar böse Erinnerungen an die Posse um Robert Lewandowski von vor einem Jahr. Weil der Vertrag des polnischen Nationalspielers damals ausgelaufen war, wechselte der Top-Stürmer ablösefrei zum Ligakonkurrent Bayern München.

So befindet ein User "Sehe zu, dass Du schnell einen neuen Verein findest und laber hier nicht rum. Haben Dich eh schon abgeschrieben. Noch ein Jahr hier den Vertrag absitzen geht gar nicht. Das allerbeste an Dir, wäre dann noch die Ablöse." Ein anderer fordert: "Geh einfach diese saison damit der Verein wenigstens noch ein bissi geld für dich bekommt!" Nur wenige springen Gündogan zur Seite. Ein Faceboopk-Nutzer schreibt: "Egal ob du beim BVB bleibst oder ins Ausland gehst, ich bleib n Fan".

Insgesamt aber, so wirkt es, hat der Dortmund-Anhang mit dem Kapitel Gündogan längst abgeschlossen.

mod

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