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Ausnahmetalent Karamoko Dembélé: 13-jähriges Wunderkind darf schon bei der U-20 mitspielen

Karamoko Dembélé ist zwar erst 13 Jahre alt, aber ein Ausnahmetalent am Ball. Der Fußball-Zwerg feierte nun sein Debüt in Celtic Glasgows U20 - und soll schon bei den großen Klubs auf dem Zettel stehen.

Etwas kleiner als seine Gegenspieler, aber unheimlich schnell und dribbelstark: Karamoko Dembélé von Celtic Glasgow (l.)

Etwas kleiner als seine Gegenspieler, aber unheimlich schnell und dribbelstark: Karamoko Dembélé von Celtic Glasgow (l.)

Bereits im zarten Alter von fünf Jahren stach der kleine Karamoko Dembélé beim Fußball-Training in einem schottischen Klub heraus. "Er spielte mit Kindern, die den Ball nicht kontrollieren konnten, ohne ihre Hände zu benutzen und er konnte ihn schon hundertmal mit dem Fuß hochhalten", sagte sein damaliger Coach und Entdecker David Feeney der "Sun". "Ich bin mir sicher, dass er mit einem Ball am Fuß geboren wurde und erstmal die Hebamme getunnelt hat".

Das war 2008. Heute ist Dembélé 13 Jahre alt und hat gerade sein Debüt in der U20-Mannschaft von Celtic Glasgow gegeben. Prompt ist das Wunderkind auf dem Zettel der internationalen Topklubs. Scouts vom FC Barcelona durften die Fähigkeiten des kleinen Flitzers bereits im Sommer bestaunen, als er in einem Jugendturnier die Nachwuchskicker der Blaugrana alt aussehen ließ. Laut der "Sun" sollen auch die beiden Klubs aus Manchester, Chelsea und der FC Bayern München ihn beobachten. Videos von seinen starken Dribblings machen bereits im Netz die Runde.


Karamoko Dembélé nicht mit Moussa Dembélé verwandt

Laut Keeney kämpften die Trainer der Jugendmannschaften darum, Dembélé in ihrem Team zu haben. "Es kamen teilweise 40 Leute zu den Spielen, und die meisten wollten nur Karamoko sehen". Keeney und sein Team hätten ihm nur schnell beibringen müssen, es mit dem Dribbeln nicht zu übertreiben. "Wir mussten ihm sagen, nicht ständig seine Gegenspieler zu tunneln soll, nur um sie zu foppen." Mit seinem 20-jährigen Namensvetter, dem Franzosen Moussa Dembélé, der bei den Profis von Celtic Glasgow kickt, ist Karamoko übrigens weder verwandt noch verschwägert.


Moussa Dembélé wird bereits massiv von internationalen Topklubs umworben und wird wohl nicht mehr lange in Schottland spielen. Wenigstens hat Celtic dann schon einmal den nächsten Dembélé in der Hinterhand. Eilig hat es seit der Steigung seines Bekanntheitsgrades auch der schottische Fußballverband. Der nominierte das Wunderkind für die anstehenden Partien der U16-Nationalmannschaft. Die Schotten werden sich um ihn bemühen müssen, denn da seine Eltern von der Elfenbeinküste stammen, könnte er später auch dort für die A-Nationalmannschaft auflaufen. 

Allerdings wird es bis dahin noch ein bisschen dauern und viele Supertalente vor ihm haben bereits bewiesen, dass große Anlagen keine Garantie für eine große Karriere sind. Sein Entdecker Keeney traut ihm noch einiges zu: "Nichts, was er im Fußball erreichen könnte, würde mich überraschen."

fin

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