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Kerem Demirbay: Nach Macho-Spruch soll Düsseldorf-Profi jetzt Mädchenfußball pfeifen

Frauen hätten im Männerfußball nichts zu suchen, pampte Zweitliga-Profi Kerem Demirbay am Wochenende Schiedsrichterin Bibiana Steinhaus an. Der DFB ermittelt. Doch Düsseldorfs Vorstandsvorsitzender hat nun eine ganz eigene Wiedergutmachungs-Idee.

Kerem Demirbay hat nach seinem Spruch Reue gezeigt

Düsseldorfs Kerem Demirbay hat nach seinem Spruch Reue gezeigt

Es war ein Platzverweis mit Folgen: Als Schiedsrichterin Bibiana Steinhaus dem Düsseldorfer Profi Kerem Demirbay am Wochenende die gelb-rote Karte zeigte, reagierte der Fußballer mit einem patzigen Spruch: "Ich finde, Frauen haben im Männerfußball nichts zu suchen", sagte er - und entschuldigte sich nach der Partie öffentlich dafür.

Der DFB ermittelt. Um einer Zwangspause für den Spieler zu entgehen, tüftelt der Verein der "Rheinischen Post" zufolge jedoch schon fleißig an einem eigenen Sanktionierungsvorschlag. Fortunas kommissarischer Vorstandsvorsitzender Paul Jäger hat demnach eine ganz besondere Idee: "Es wäre doch eine gute Sache, wenn Kerem sein wirkliches Frauenbild noch einmal dadurch unterstreicht, dass er bei einem Mädchenfußballspiel als Schiedsrichter auf den Platz geht", zitiert die Zeitung den Interims-Chef. Dies müsse er jedoch noch mit dem Spieler und Sportdirektor Rachid Azzouzi besprechen.

Demirbay hatte nach dem Spiel eine längere Entschuldigung auf Instagram veröffentlicht. Unter anderem schrieb er: "Mir tut es extrem leid, was ich zu Frau Steinhaus gesagt habe. Diesen Satz hätte ich niemals sagen dürfen, denn es entspricht auch nicht meinem Frauenbild." Er habe sich bereits bei der Schiedsrichterin entschuldigt und sei froh, dass sie die Entschuldigung angenommen habe.

car

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