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Deutscher Keeper: Trapp entschuldigt sich nach zwei dicken Patzern bei Pariser Fans

Mit zwei groben Fehlern sorgte der deutsche Torwart Kevin Trapp für ein 2:2-Remis seines neuen Klubs Paris St. Germain. Anschließend bat er die Fans im Netz um Vergebung.

Paris St. Germains Keeper Kevin Trapp

"Ich kann mich nur entschuldigen!", schrieb Paris St. Germains Keeper Kevin Trapp bei Facebook

Nach zwei groben Patzern hat der ehemalige Bundesliga-Torwart Kevin Trapp öffentlich für seinen Auftritt beim 2:2 von Paris St. Germain gegen Girondins Bordeaux um Verzeihung gebeten. "Ich kann mich nur entschuldigen!", schrieb Trapp bei Facebook. Es sei ein "rabenschwarzer Tag" für ihn gewesen, räumte der 25-Jährige ein, der in der Sommerpause von Eintracht Frankfurt zum französischen Meister gewechselt war.

Im Heimspiel gegen Bordeaux war er an beiden Gegentoren maßgeblich beteiligt. Beim zwischenzeitigen 1:1-Ausgleich am Freitagabend sah er nach einem Kopfball von Henri Saivet (31.) aus kurzer Distanz alles andere als gut aus und lenkte den Ball mehr oder weniger ins eigene Tor. Beim Treffer von Wahbi Kazri (79.) verlor Trapp nach einem Rückpass im eigenen Strafraum den Ball. "Ich weiß nicht, was ich sagen soll", meinte Trapp nach der Partie. So etwas könne passiere, "aber es ist besser, wenn es das nicht tut".

Rückendeckung vom Trainer

Rückendeckung bekam Trapp aber direkt nach dem Match von PSG-Trainer Laurent Blanc. Trapp solle ruhig mit Risiko spielen, sagte er. "Ich hoffe, er versucht es beim nächsten Mal wieder und dass es dann klappt. Dieses Mal ist es schief gegangen, aber er wird an seiner Spielweise nichts ändern", betonte Blanc.

Beide Tore für die Gastgeber, die nach vier Siegen in Serie erstmals Punkte einbüßten, hatte Edinson Cavani (27. Minute/34.) erzielt. Schon im Champions-League-Spiel ebenfalls vor heimischer Kulisse gegen Malmö FF wollen Trapp und seine Teamkollegen ihren Fans aber wieder einen Sieg bescheren. Er wisse, dass solche Dinge wie gegen Bordeaux zum Fußball gehören würden und "es immer weiter geht - schon Dienstag!", schrieb Trapp. 

fin / DPA

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