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Verdacht auf Außenbandriss Reus droht erneut eine längere Zwangspause


Nur wenige Tage nach der Rückkehr in den Kader von Borussia Dortmund muss Marco Reus nach einem Foul wohl erneut pausieren. Auf Twitter wünschen ihm Fans gute Besserung - und fordern härtere Strafen.

Fußball-Nationalspieler Marco Reus vom Bundesligisten Borussia Dortmund droht erneut eine längere Zwangspause. Beim 2:2 gegen den SC Paderborn wurde der Mittelfeldspieler am Samstag nach einem Foul von Marvin Bakalorz in der 67. Minute ausgewechselt. "Es besteht Verdacht auf einen Außenbandriss, und auch die Syndesmose ist wahrscheinlich in Mitleidenschaft gezogen", sagte BVB-Sportdirektor Michael Zorc. Reus wurde zur Untersuchung ins Krankenhaus gebracht, er hatte sich im September einen Außenbandteilriss und eine Dehnung der Fußwurzelbänder links zugezogen. Zuletzt musste er mit einer #link;http://www.stern.de/sport/fussball/marco-reus-bvb-star-zurueck-im-teamtraining-2153633.html;Bänder- und Sehnenzerrung sowie einem Knochenödem# pausieren.

Trainer Jürgen Klopp brachte das folgenschwere Foul Bakalorz' auf die Palme. In der ersten Wut stürmte er nach dem Abpfiff auf den Platz und beschimpfte den Paderborner Mittelfeldspieler. Der brachte bei aller Freude über das Remis sein Mitgefühl für Pechvogel Reus zum Ausdruck. "Es war keine Absicht. Als ich Marco da liegen sah, war auch ich geschockt. Klopp hatte mich angeschrien. Er hatte recht", sagte der 25-jährige Bakalorz nach der Partie.

"Was für ein schreckliches Jahr für ihn"

Auch im Netz wird das Foul an Reus heftig diskutiert. Während es einige Twitter-User einfach nicht glauben wollen, dass es den Nationalspieler schon wieder erwischt hat, fordern andere härtere Konsequenzen für Fouls im Mittelfeld und einen besseren Schutz für Spieler von Reus' Qualität. Besonders oft wünschen die Nutzer dem 25-Jährigen aber einfach nur gute Besserung. Eine Auswahl an Tweets:

mod/DPA DPA

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