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EM-Qualifikation gegen Schottland: Sorge um Marco Reus nach erneuter Verletzung

Die Diagnose der Verletzung von Marco Reus steht noch aus. Bundestrainer Löw gab nach dem Spiel eine vorsichtige Prognose ab.

Schon wieder der linke Unterschenkel, schon wieder Marco Reus: In der Nachspielzeit des EM-Qualifkations-Spiels gegen Schottland ging Reus nach einem Tackling zu Boden, hielt sich mit der einen Hand den linken Unterschenkel und klopfte mit der anderen Hand vor Schmerzen auf den Rasen. Anschließend humpelte er mit schmerzverzerrtem Gesicht vom Feld.

Es wirkte wie die Kopie der Szene vom 6. Juni, jenem Tag, an dem sich Reus im Länderspiel gegen Armenien am linken Unterschenkel verletzte und klar war: Reus wird die WM in Brasilien verpassen und lange fehlen. Drei Monate später droht wieder ein längerer Ausfall. Die Frage ist, wie schlimm ist die Verletzung. Wird er wieder mehrere Monate ausfallen? Ist es wieder die alte Verletzung? Ein Riss des Syndesmosebandes?

Löw gibt vorsichtig Entwarnung

Am Mittag soll eine Kernspintomographie klären, wie schlimm die Situation wirklich ist. Bundestrainer Joachim Löw gab am Abend nach dem Spiel vorsichtig Entwarnung: "Es ist das gleiche Fußgelenk. Die erste Diagnose zeigt, dass es nicht ganz so schlimm ist wie vor der WM." Teamkollege Thomas Müller sprach derweil das aus, was wohl jeder Fan dachte: "Das ist eigentlich unglaublich, dass jemand in der Nationalmannschaft so viel Pech haben kann. Ich hoffe, dass er nicht lange ausfällt."



feh

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