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Vorwürfe gegen Jugendtrainer: Missbrauchsskandal erschüttert englischen Fußball

Ein englischer Jugendtrainer soll mehrere Spieler missbraucht haben. Drei seiner Opfer sind jetzt mit entsprechenden Vorwürfen an die Öffentlichkeit gegangen. Nationalmannschaftskapitän Wayne Rooney lobt den Mut der Kollegen.

Missbrauchsskandal im englischen Fußball: Wayne Rooney hat sich geäußert

Der englische Nationalmannschaftskapitän Wayne Rooney hat mögliche weitere Missbrauchsopfer aufgefordert, nicht länger zu schweigen

Der englische Fußball wird von einem Missbrauchsskandal erschüttert: Nach öffentlichen Vorwürfen mehrerer Ex-Spieler gegen einen vorbestraften Jugendtrainer rief der Kapitän der englischen Nationalmannschaft, Wayne Rooney, am Freitag mögliche weitere Missbrauchsopfer auf, nicht länger zu schweigen. "Es ist wichtig, dass die Leute wissen, dass es okay ist, darüber zu reden, es Hilfe gibt und sie nicht im Stillen leiden müssen", erklärte der Star von Manchester United.

Die Sache ins Rollen gebracht hatte der ehemalige Fußball-Profi Andy Woodward. Er hatte seinem früheren Jugendtrainer Barry Bennell vergangene Woche öffentlich vorgeworfen, ihn missbraucht zu haben. Danach richteten auch die Ex-Profis David White und Steve Walters derartige Vorwürfe gegen Bennell.

Wayne Rooney: "Woodward hat Mut bewiesen"

Rooney lobte, Woodward habe Mut bewiesen, mit seinen Vorwürfen an die Öffentlichkeit zu gehen. "Es ist schrecklich, dass einige meiner Kollegen auf diese Weise gelitten haben, als sie den Sport spielten, den ich und sie lieben", erklärte Rooney. Er rief alle Betroffenen auf, eine neue Hotline für Missbrauchsopfer im Fußball anzurufen.

Bennell hatte als Jugendtrainer bei Manchester City, Stoke City, Crewe Alexandra und mehreren weiteren Mannschaften im Nordwesten Englands gearbeitet. Wegen der Vergewaltigung eines Jungen bei einer Fußball-Tour in Florida im Jahr 1994 wurde er bereits zu vier Jahren Haft verurteilt, wegen 23 Übergriffen auf sechs Jungen in England 1996 wurde eine neunjährige Gefängnisstrafe gegen ihn verhängt.

Seine dritte Haftstrafe trat Benell 2015 wegen des Missbrauchs eines Jungen während eines Trainingscamps im Nordwesten Englands im Jahr 1980 an. Am Freitag enthüllte Jason Dunford, früher Spieler bei Crewe Alexandra, im BBC-Fernsehen, Bennell habe während eines Ferienlagers versucht, ihn im Bett anzufassen. "Ich glaube, es gab eine Verschwörung und einen Pädophilenring", sagte Dunford. Die Vereine hätten bei den Missbrauchsfällen versagt.

Dunford verglich Bennell mit dem BBC-Starmoderator Jimmy Savile, dem nach seinem Tod 2011 Kindesmissbrauch in zahlreichen Fällen nachgewiesen wurde. "Ich finde, Savile sieht verglichen mit diesem Typen wie ein Chorknabe aus", sagte Dunford. Savile soll über rund 40 Jahre hinweg hunderte Kinder und Erwachsene missbraucht haben. Im Zuge der Ermittlungen wurden mehrere Prominente festgenommen.

Ex-Nationalspieler Paul Stewart, früher Stürmer beim Verein Tottenham Hotspur, warf derweil einem nicht namentlich genannten Jugendtrainer wiederholte sexuelle Übergriffe vor. Der Mann habe ihm damals gedroht, seine Familie zu töten, wenn er nicht über den Missbrauch schweige, erklärte Stewart.

Verbandschef Clarke: "Abscheuliche Verbrechen"

Die britische Zeitung "The Guardian" berichtete, ein nicht namentlich genannter Ex-Spieler von Newcastle United habe dem Blatt enthüllt, dass er in dem Club sexuell missbraucht worden sei. Sein Peiniger war demnach wegen Übergriffen gegen Jungen während seiner 24-jährigen Arbeit in der Nachwuchsförderung des Vereins bereits zu sechs Jahren Haft verurteilt worden.

Laut Fernsehsender Sky News wandten sich elf Menschen im nordwestenglischen Cheshire an die Polizei mit Hinweisen auf Missbrauchsfälle im Fußball. Der Chef des englischen Fußballverbandes Football Association (FA), Greg Clarke, hatte die Missbrauchsfälle am Donnerstag als "abscheuliche Verbrechen" verurteilt und Unterstützung bei ihrer Aufklärung durch die Polizei zugesagt.

tim / AFP

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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(