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Nach dem Spiel gegen St. Pauli Fans von Hannover 96 randalieren auf Bahnhöfen


Fans des Fußball-Bundesligisten Hannover 96 haben am Samstagabend Anhänger des Liga-Konkurrenten FC St. Pauli angegriffen und in einem ICE-Zug sowie auf dem Hannoveraner Bahnhof randaliert. Die rivalisierenden Gruppen gingen nach Polizeiangaben bei einem Halt ihrer Züge in Uelzen aufeinander los.

Fans des Fußball-Bundesligisten Hannover 96 haben am Samstagabend Anhänger des Liga-Konkurrenten FC St. Pauli angegriffen und in einem ICE-Zug sowie auf dem Hannoveraner Bahnhof randaliert. Die rivalisierenden Gruppen gingen nach Polizeiangaben bei einem Halt ihrer Züge in Uelzen aufeinander los. Nach Zeugenberichten und Aussagen der Einsatzkräfte zettelten die 96-Fans die Aggressionen an. Bundespolizisten mussten beide Gruppen mit Hilfe von Schlagstöcken voneinander trennen.

Wegen der Ausschreitungen war die Bahnstrecke Hamburg - Hannover zeitweilig gesperrt. Die 96-Fans, die sich auf der Rückreise vom Nord-Duell beim Hamburger SV befanden, versuchten immer wieder, die Gleise zu überqueren. Die Anhänger des FC St. Pauli waren auf der Heimfahrt vom Auswärtsspiel ihrer Mannschaft in Wolfsburg. Die Züge trafen sich im Bahnhof Uelzen, wo die Fans der beiden Teams umsteigen mussten.

Die Anhänger von Hannover 96 setzten anschließend die Fahrt mit einem ICE fort, für den sie nach Angaben der Bundespolizeiinspektion Hannover allerdings keine Tickets hatten. Bei der Ankunft des Zuges in der niedersächsischen Landeshauptstadt um 22.30 Uhr eskalierte die Situation erneut. Rund 500 Hannoveraner zündeten Pyrotechnik, brachen Sitzkissen aus den Waggons heraus und warfen sie auf den Bahnsteig. Die Bundespolizei ermittelt unter anderem wegen Sachbeschädigung, Landfriedensbruch und gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr.

DPA DPA

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