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Neue Fußballregel gefordert: Foulender Spieler soll für Behandlungsdauer vom Platz

Begeht ein Spieler ein Foul und muss der Gefoulte außerhalb des Spielfeldes behandelt werden, dann soll auch der Übeltäter vom Platz. Diese Regeländerung planen die Uefa-Schiedsrichter.

Schluss mit dem ungerechten Überzahlspiel während der Behandlung nach einem Foul: Geht es nach den Schiedsrichtern des europäischen Fußballverbandes Uefa, dann soll zukünftig der foulende Spieler so lange vom laufenden Spiel ausgeschlossen werden, bis der von ihm gefoulte Spieler wieder fit ist, berichtet "Der Standard". Pierluigi Collina, Chef der Uefa-Schiedsrichter, bestätigte auf einer Pressekonferenz vor dem Europa-League-Finale in Turin, dass die Uefa diesen Vorschlag zur Regeländerung den Fußball-Regelhütern des International Football Association Board (Ifab) präsentieren werde.

Das derzeitige Prinzip "ist unfair", fügte Collina hinzu. Zwar werde der foulende Spieler derzeit ermahnt, doch durch die Behandlung des Gefoulten außerhalb des Spielfeldes kommt es vorübergehend zu einem Überzahlspiel. Das soll nun geändert werden. Die neue Regel sieht vor, dass erst wenn der Gefoulte wieder auf den Platz zurückkehrt, auch der kurzfristig ausgeschlossene Spieler, der das Foul begangen hat, wieder am Geschehen mitwirken darf.

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