Neuer Vertrag Ballack verlängert bei Chelsea


Michael Ballack hat einen neuen Vertrag bis 2010 beim FC Chelsea unterschrieben. Der Londoner Club bezeichnete den Kapitän der Nationalmannschaft als "Schlüsselspieler". Auch einen neuen Trainer wird Ballack in der nächsten Saison haben.

Die Vertragsverlängerung von Michael Ballack beim FC Chelsea ist perfekt. Der englische Pokalsieger bestätigte am Dienstag auf seiner Homepage den neuen Kontrakt mit dem Kapitän der deutschen Fußball-Nationalmannschaft bis 2010. Ballack hatte schon nach dem gewonnenen FA-Cupfinale am Samstag bekundet, beim Londoner Nobel-Club verlängern zu wollen. "Ich bin sehr froh, ein weiteres Jahr bei Chelsea zu bleiben, da es immer meine Absicht war, mindestens bis nach der WM 2010 in London zu spielen", sagte Ballack. "Michael ist ein Schlüsselspieler unseres Teams, daher sind wir über die Verlängerung natürlich froh", hieß es von Vereinsseite. Ballack hätte den Club ablösefrei verlassen können.

Ballack war nach der Weltmeisterschaft 2006 vom FC Bayern München nach London gewechselt und hat seitdem mit den "Blues" zweimal den FA-Cup und einmal den Ligapokal gewonnen. In der Champions League blieb für den 32-Jährigen der erhoffte Erfolg mit dem Millionen- Ensemble von der Stamford Bridge allerdings bislang aus. Zweimal war im Halbfinale Endstation. Im vorigen Jahr unterlag Chelsea im Endspiel im Elfmeterschießen gegen den großen nationalen Rivalen Manchester United. Nach dem Aus im Semifinale gegen Barcelona in dieser Saison hatte Ballack betont, mit Chelsea einen weiteren Anlauf auf den Gewinn des wichtigsten Europapokals nehmen zu wollen.

"Wir hatten ein fantastisches Saisonfinale mit dem Gewinn des FA- Cups und wir freuen uns alle diesen Erfolg mit in die neue Saison unter unserem neuen Trainer Carlo Ancelotti nehmen zu können", sagte Ballack. Der Italiener Ancelotti ist bereits der fünfte Trainer, unter dem Ballack bei Chelsea spielen wird. In den bisherigen drei Jahren mussten Jose Mourinho, Avram Grant und Luiz Felipe Scolari vorzeitig gehen. Guus Hiddink beendete zum Saisonende wie vereinbart seine Zeit als Interimscoach.

DPA DPA

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