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Fußball in Österreich: SC Mödling kassiert 42 Gegentore in einem Spiel

Fast alle zwei Minuten ein Gegentor: Der SC Mödling hat in der österreichischen Fußball-Kreisklasse 42 Gegentore bekommen - in einem Spiel. Der Trainer rechtfertigt sich mit kruden Entschuldigungen.

Beim SC Mödling landete der Ball sagenhafte 42 Mal in einem Spiel im Netz

Beim SC Mödling landete der Ball sagenhafte 42 Mal in einem Spiel im Netz

Die 2:42-Niederlage des SC Mödling in der untersten österreichischen Fußball-Liga gegen den ASV Unterwaltersdorf vom Wochenende hat in der Alpenrepublik für Diskussionen gesorgt.  Der Gegner Unterwaltersdorf hätte aufsteigen können, aber erst ab 51 erzielten Toren. Von Verschiebung war die Rede. Mödling-Trainer Michael Kanyka rechtfertigte sich allerdings und verwies auf akute Personalprobleme. "Der Torwart hatte Dienst. Es musste ein Stürmer in den Kasten und der hat sogar einen Elfmeter gehalten", sagte der 49-Jährige.

Die Notelf habe gegen Unterwaltersdorf am Samstagabend nicht einmal mehr einen Auswechselspieler auf der Ersatzbank gehabt. Sogar er selbst habe bei 30 Grad auflaufen müssen. "Das macht nicht wirklich Spaß." Ein Verlassen des Platzes aufgrund der Unterlegenheit sei aber nicht infrage gekommen. "Wir haben gekämpft wie die Löwen und haben das sportlich durchgezogen."

Ziel: "Nicht mehr Letzter werden"

Das Schützenfest hat Unterwaltersdorf dennoch nicht den erhofften Aufstieg gebracht. Dazu fehlten schließlich noch neun weitere Tore. "Das haben wir zu verhindern gewusst", sagte Kanyka weiter, der in den vergangenen 20 Jahren verschiedene Mannschaften trainiert und seit April notfallmäßig das Amt in Mödling übernommen hatte. Das Ziel für die kommende Saison - nach nur zwei Punkten und 223 Gegentreffern in der abgelaufenen Spielzeit - sei klar. "Nicht mehr Letzter werden." 

DPA
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