HOME

Reaktionen auf die Slomka-Entlassung: "Der HSV ist früher fertig als die Elbphilharmonie"

Erst hieß es, er bekomme zu "120 Prozent" eine Gnadenfrist. Dann ging alles ganz schnell: Mirko Slomka trainiert nicht länger den HSV. Die kuriose Geschichte sorgt im Netz für Spott und Häme.

Die Geschichte ist schon kurios und genauso wird sie im Netz auch behandelt. Der HSV hat Trainer Mirko Slomka am Montagabend entlassen. Dabei hatte Aufsichtsratschef Karl Gernandt noch am Sonntag verkündet: "Wir werden nicht in Panik verfallen, werden nicht handeln – das kann ich zu 120 Prozent sagen". Lokale Medien berichteten anschließend übereinstimmend, der Verein wolle Slomka eine Gnadenfrist von zwei Spielen einräumen.

Dass es erneut anders kam, ist für viele der Beweis, dass der HSV sich immer wieder selbst ins Chaos stürzt. "Die Unregierbaren" titelt Spiegel Online. Auf Twitter spotten Fans und Gegner gleichermaßen über die Entlassung.

Tuchel gilt als Wunschkandidat

Der Verein hat bereits die Frage nach Slomkas Nachfolger im Blick. Der Ex-Mainzer Thomas Tuchel gilt als Wunschkandidat. Tuchel hat allerdings mehrfach geäußert, erst in der nächsten Saison ins Trainergeschäft zurückkehren zu wollen. Gehandelt wird deshalb Josef Zinnbauer, der Coach der derzeit erfolgreichen U-23-Mannschaft des HSV, als Interimslösung. Weitere Kandidaten sollen die Ex-Trainer Felix Magath, Thomas Doll und Huub Stevens sein.

Netz-Reaktionen im Überblick

feh mit Agenturmaterial

Wissenscommunity