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Handelfmeter verweigert: Schalke-Maskottchen zeigt Schiedsrichter rote Karte

"Eklat" nach dem Schlusspfiff: Weil Schiedsrichter Zwayer Schalke einen klaren Handelfmeter im Revierderby verweigerte, mischte sich das Schalke-Maskottchen tatkräftig ein - und zeigte dem Schiri kurzerhand Rot.

Maskottchen Erwin

Der Moment, den die Schalke Fans gern sehen: Erwin zeigt Zwayer die rote Karte

Am Ende hatte das 172. Derby zwischen Schalke 04 und Borussia Dortmund doch noch ein besondere Anekdote zu erzählen, denn sportlich bot das Spiel eher durchschnittliche Kost. Die Hauptrolle in der Geschichte spielte Erwin, das Schalker Maskottchen. Erwin war wie alle Schalker Spieler und Fans in höchstem Maße empört über Schiedsrichter Felix Zwayer. Der Mann hatte in der Nachspielzeit beim Stand von 1:1 ein klares Handspiel der BVB-Verteidigers Marc Batra übersehen. Der Strafstoß hätte zum großen Triumph der Königsblauen über den Revier-Rivalen führen können.

Doch Zwayer war offensichtlich der Ansicht, dass kein Handspiel vorlag. Vielleicht hatte Zwayer die Regelwidrigkeit schlicht übersehen, vielleicht legte er die Regel nur anders aus, weil der Ball aus kurzer Distanz an die Hand des Spaniers gesprungen war. Wir wissen es nicht. Dumm nur für Schalke.

Große Gefühle, gemeine Schiedsrichter

Die Aufregung war selbstverständlich groß. Die Schalker Profis protestierten energisch, es gab die obligatorische Rudelbildung, aber Zwayer ließ sich nicht erweichen. Stattdessen schickte er Schalke-Trainer Markus Weinzierl, der sich gar nicht mehr beruhigte, auf die Tribüne. Allerdings rutschte dem Schiedsrichter in dem Tumult die rote Karte aus der Gesäßtasche. Da lag sie nun auf dem Rasen.


Kurz danach pfiff Zwayer das Spiel ab. Die Schalker Spieler liefen erneut zum Schiedsrichter, um sich zu beschweren. Und der schlaue Erwin? Das Maskottchen schnappte sich die Karte und brachte sie dem Schiedsrichter. Doch Erwin wäre nicht Erwin, wenn er sich nicht einen kleinen Scherz erlaubt hätte. Und so zeigte er dem Schiedsrichter symbolisch kurzerhand die rote Karte, bevor er sie zurück gab. Aus Schalker Sicht war das vollkommen korrekt. Schließlich ist am Ende meistens der Schiri schuld.

BVB hätte Torchancen besser nutzen müssen

So blieb es am Ende beim 1:1. Die Dortmunder dürfen dem Schiedsrichter dankbar sein und sich darüber ärgern, dass sie ihre Torchancen nicht besser genutzt haben. Dann hätte es die ganze Aufregung gar nicht gegeben.


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