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AC Mailand: Berlusconi wünscht sich Fußball-Team ohne Ausländer

Silvio Berlusconi besitzt seit 1986 den AC Mailand. Nun hat sich der umstrittene Präsident zur Kaderplanung geäußert: Er träumt von einem Kader ohne Ausländer.

Silvio Berlusconi: "Es tut mir weh, italienische Mannschaften mit elf Ausländern auf dem Platz zu sehen".

Silvio Berlusconi: "Es tut mir weh, italienische Mannschaften mit elf Ausländern auf dem Platz zu sehen".

Club-Präsident Silvio Berlusconi wünscht sich für die Zukunft seines AC Mailand einen Kader ohne ausländische Profis. "Ich gebe zu, dass es mich etwas ratlos macht, all diese Ausländer in den italienischen Mannschaften spielen zu sehen", sagte der 78 Jahre alte frühere italienische Ministerpräsident der Tageszeitung "Quotidiano Nazionale". "Es tut mir weh, italienische Mannschaften mit elf Ausländern auf dem Platz zu sehen. Für die Zukunft wünsche ich mir bei meinem Milan einen Kader nur aus jungen Italienern."

Der italienische Fußball habe sich durch ausländische Profis und Investoren grundlegend verändert, sagte Berlusconi. "Es sind Araber, Russen und Indonesier gekommen. Personen mit außergewöhnlichen wirtschaftlichen Möglichkeiten, die den Markt durcheinandergebracht haben."

Fifa sperrt Verbandspräsidenten

Der Milliardär ist seit 1986 Besitzer des italienischen Traditionsclubs. Zuletzt hatte er auch die Übernahme des Lokalrivalen Inter Mailand durch einen indonesischen Investor kritisiert.

In Italien wird seit einiger Zeit über den Umgang mit ausländischen Profis in der Serie A diskutiert. Zuletzt hatten die Fifa und die Uefa Italiens Verbandspräsidenten Carlo Tavecchio für ein halbes Jahr gesperrt, nachdem dieser in der Debatte von Bananen essenden Profis aus dem Ausland gesprochen hatte, die in Italien Stammspieler seien.

feh/DPA / DPA
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