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"Nicht gut genug": Orlando scheidet in den NBA-Playoffs aus

Für Moritz Wagner und die Orlando Magic ist die NBA-Saison frühzeitig beendet. Foto: Duane Burleson/AP/dpa
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Das war es für Franz Wagner und Co. in dieser Saison. Ohne den verletzten Nationalspieler geben die Magic die Serie gegen Detroit aus der Hand. Für Orlandos Star-Spieler mangelt es dem Team an Talent.

Die Orlando Magic haben in den NBA-Playoffs die große Überraschung verpasst und es nicht in die zweite Runde geschafft. Ohne den erneut verletzt fehlenden Basketball-Weltmeister Franz Wagner verlor das Team aus Florida das entscheidende siebte Spiel bei den Detroit Pistons mit 94:116 (49:60) und musste sich in der Best-of-seven-Serie damit 3:4 geschlagen geben. Nach vier Duellen hatte Orlando noch mit 3:1 geführt. 

Hätten die Magic die Pistons ausgeschaltet, wären sie in der Geschichte der NBA-Playoffs erst das achte Team gewesen, das in der ersten Runde das an erster Stelle gesetzte Team bezwungen hätte. Im sechsten Spiel standen die Magic schon mit einem Bein in der nächsten Runde, verspielten jedoch eine 24-Punkte-Führung gegen das beste Team der Eastern Conference leichtfertig.

Franz Wagner musste die entscheidende Partie in der Little Caesars Arena wegen einer Wadenverletzung erneut als Zuschauer verfolgen. Der Welt- und Europameister hatte sich die Verletzung im dritten Viertel der vierten Partie zugezogen und musste seitdem pausieren. Für den 24-Jährigen geht damit eine komplizierte Saison mit einer großen Enttäuschung zu Ende: Wegen Verletzungen konnte Wagner nur 34 Partien absolvieren. Für ihn und seinen Bruder Moritz hielt die Saison mit dem Gastspiel in ihrer Heimstadt Berlin dennoch ein Highlight bereit.

"Nicht gut genug" für Siege in den Playoffs?

"Das ist das dritte Mal nacheinander, dass wir es nicht über die erste Playoff-Runde geschafft haben. Die Antwort lautet also nein", sagte Orlandos Star-Spieler Paolo Banchero auf die Frage, ob die Magic talentiert genug seien, um in der NBA erfolgreich zu sein. "Ich kann nicht behaupten, dass wir gut genug sind, um ins Endspiel oder ins Finale der Eastern Conference zu kommen."

Auch in den vergangenen beiden Spielzeiten hatten die Magic immer wieder ihr Talent aufblitzen lassen, waren in der ersten Playoff-Runde jedoch ausgeschieden. Damit könnte es im Sommer zu einem Umbruch kommen. "Wir haben nun Zeit, zu reflektieren und uns Gedanken darüber zu machen, welche Änderungen wir möglicherweise vornehmen können", sagte Orlandos Cheftrainer Jamahl Mosley. Das könnte auch Mosley selbst betreffen. Denn die Magic präsentierten sich über die gesamte Saison hin zu inkonstant und mit vielen Schwankungen. 

Entscheidung kurz vor der Pause

Im entscheidenden siebten Spiel hielt Orlando angeführt von Paolo Banchero (38 Punkte) zunächst gut mit. Doch kurz vor der Pause setzten sich die Pistons mit einem 15:4-Lauf ab und gingen mit elf Punkten Vorsprung in die Pause.

Bei Orlando kam nach langer Zeit Moritz Wagner wieder auf etwas mehr Einsatzzeit und am Ende auf fünf Punkte. Doch auch er und Nationalmannschaftskollege Tristan da Silva konnten das Playoff-Aus nicht verhindern.

Duell mit Dennis Schröder in der zweiten Playoff-Runde geplatzt

Hätten die Magic die zweite Playoff-Runde erreicht, wäre es dort zum Treffen der Basketball-Nationalspieler gekommen. Denn die Detroit Pistons bekommen es dort mit den Cleveland Cavaliers um Dennis Schröder zu tun. Die Cavaliers setzten sich ebenfalls nach sieben Spielen gegen die Toronto Raptors durch, Schröder blieb beim 114:102-Erfolg in der entscheidenden Partie mit nur zwei Punkten aber blass.

dpa

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