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Spektakuläres Tor in der Champions League: Die unerwartete Kunst des Ciro Immobile

War das so gewollt oder ein Versehen? Das fragten sich viele nach Ciro Immobiles Tor für Dortmund gegen Arsenal. Der Italiener zeigte dabei einen ungewöhnlichen Trick - wohl nicht zum ersten Mal.

Es war das wohl schönste Tor des gestrigen Champions-League-Spieltags - und wurde ausgerechnet von dem Mann erzielt, dem es nur wenige zugetraut hätten: Noch in der eigenen Hälfte setzte Dortmunds Stürmer Ciro Immobile zum Sprint an, wurde von zwei Gegenspielern bedrängt und schoss sich, als es eng wurde, vom einen an den anderen Fuß - der entscheidende Trick, die Gegner ins Leere laufen zu lassen und das erlösende Führungstor erzielen zu können.

Und prompt wurden die Zweifler laut: Hat der das wirklich gewollt? Schließlich hatte Immobile in seinen bisherigen Spielen für den BVB nicht mit Schnelligkeit und technischer Raffinesse überzeugt. Als typischer Strafraumstürmer hatte er vielmehr schnell den Ruf weg, seinem Namen (auf Deutsch: "unbeweglich") alle Ehre zu machen. War das also wirklich Kunst oder hatte sich der Italiener da nicht doch versehentlich selbst in den Weg geschossen?

Alles Quatsch, stellte Trainer Klopp schnell klar. "Das war ein Trick", sagte er nach dem Spiel. "Das war eindeutig gewollt." Und, mit einem Lachen: "Ich war selbst überrascht, aber das war cool."

Auch in Internetforen diskutieren Fans die Finte - und sind sich meist mit Klopp einig. Die Bewegung sei zu flüssig, sagen die einen. Die anderen verweisen auf andere Spiele, in welchen der Stürmer schon ähnliche Tricks gezeigt habe.

car
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