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Stephan Beckenbauer verstorben: Sohn von Franz Beckenbauer litt offenbar an Hirntumor

Nach dem Tod von Franz Beckenbauers Sohn Stephan ist nun die Todesursache bekannt geworden: Der 46-Jährige soll laut "Bild"-Zeitung an einem Hirntumor gelitten haben. Im sozialen Netz ist die Trauer um den Fußballtrainer groß.

Stephan Beckenbauer

Stephan Beckenbauer war Jugendtrainer beim FC Bayern München

Trauer um Stephan Beckenbauer: Der Sohn von Fußball-Legende Franz Beckenbauer und langjährige Jugendtrainer des FC Bayern München ist in der Nacht zum Samstag nach langer Krankheit gestorben. Nach Informationen der "Bild am Sonntag" litt der 46-Jährige offenbar an einem Hirntumor. Vor zwei Jahren sei die Diagnose gestellt worden, in den vergangenen Wochen habe sich der Gesundheitszustand Beckenbauers schließlich "dramatisch verschlechtert". Er sei nicht mehr ansprechbar gewesen, habe weitgehend das Bewusstsein verloren. 

Stephan war das jüngste Kind aus Franz Beckenbauers Ehe mit Brigitte, mit der er von 1966 bis 1990 verheiratet war. Er lief in der Bundesliga für den 1. FC Saarbrücken auf und spielte unter anderem auch für 1860 München und die Bayern-Amateure. 1997 beendete Beckenbauer seine Spieler-Karriere und widmete sich der Nachwuchs-Ausbildung. Bastian Schweinsteiger, der von Beckenbauer in der U17-Mannschaft trainiert worden war, drückte auf Facebook sein Beileid aus: "Die Nachricht über den Tod meines Jugendtrainers Stephan Beckenbauer macht mich sehr traurig", schrieb er. "Mit meinen Gedanken bin ich bei seiner Familie."

Die schreckliche Nachricht über den Tod meines Jugendtrainers und Mentors Stephan Beckenbauer macht mich sehr traurig....

Posted by Bastian Schweinsteiger on Samstag, 1. August 2015

Auch Fifa-Präsident Sepp Blatter drückte via Twitter seine Trauer aus.

Für die Amateure des FC Bayern, für die Beckenbauer in den 1980er-Jahren spielte, ist der Tod Beckenbauers ein herber Verlust:

Ex-Nationaltorwart Bodo Illgner, der unter Franz Beckenbauer 1990 Weltmeister wurde, war in Gedanken bei der Familie des Verstorbenen.

 

Beckenbauer: "Ich war ein schlechter Vater"

Die Beziehung zwischen Stephan Beckenbauer und seinem berühmten Vater soll nicht immer leicht gewesen sein. Zum 60. Geburtstag von Franz Beckenbauer schrieb Stephan in einem Text für das "Bild"-Buch "Franz - Bilder eines bewegten Lebens", dass der Name des Vaters für ihn eine Belastung gewesen sei. Die Popularität und ständige Abwesenheit des erfolgreichen Vaters habe sich negativ auf das Familienleben ausgewirkt. "Erzogen hat uns drei Kinder ausschließlich meine Mutter. In den 20 oder 25 Jahren, in denen ich Fußball gespielt habe, hat mein Vater vielleicht fünfmal zugeschaut", schrieb Stephen Beckenbauer.

Auch im Erwachsenenleben hatte der Fußballtrainer offenbar wenig Kontakt zu seinem Vater. "Was ich über meinen Vater weiß, erfahre ich aus der Zeitung. Ein richtiges Familienleben gibt es kaum", schrieb er. Türen habe ihm der berühmte Name jedenfalls nicht geöffnet - "allenfalls bei ausgebuchten Lokalen", heißt es in dem Text. Franz Beckenbauer selbst hatte 2005 in einem TV-Interview gegenüber Johannes B. Kerner zugegeben: "Ich war ein schlechter Vater, weil ich nie da war."

 

 

las/DPA
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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(